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Firefox 62 mit einfacherem Tracking-Schutz

Das Update des Mozilla-Browsers bringt zwei neue CSS-Features und soll auf Windows-Rechnern schneller rendern.

Mozilla Firefox

(Bild: dpa, Mozilla Foundation)

Mozilla stellt seit Mittwoch die stabile Version von Firefox 62 zum Download für Windows, macOS, Linux und Android bereit und verteilt diesen über automatische Updates. Der Browser wartet mit einer Reihe kleiner Neuerungen und Verbesserungen auf, die fast ausschließlich den Desktop-Versionen zugute kommen.

Den Tracking-Schutz aktivieren und Cookies löschen können die Nutzer der neuen Firefox-Version nun direkt über das "i"-Icon in der Adresszeile. Firefox Home, die Startseite mit häufig genutzten Webseiten, lässt sich nun flexibler an eigene Vorlieben anpassen. Wie immer hat Mozilla diverse Sicherheitslücken gefixt, darunter eine kritische und drei gefährliche.

Auf Windows-Rechnern ohne Hardware-Grafikbeschleunigung soll der Browser durch Parallelisierung Grafiken schneller rendern können. Beim Abmelden von Firefox Sync kann der Browser nun auch Daten von der Desktop-Installation löschen.

In der kommenden Version wird Firefox Symantec-Zertifikaten per Default misstrauen. Wer dies schon jetzt tut, kann in Firefox 62 über "about:config" die Einstellung "security.pki.distrust_ca_policy" auf "2" setzen. Wer in den Lesezeichen das Beschreibungsfeld nutzt, sollte seine Daten exportieren: Firefox 62 schafft dieses Feld ab; eine künftige Version wird die darin gespeicherten Daten löschen.

Entwickler beglückt Mozilla nicht nur mit einer neuen dreispaltigen Ansicht der Werkzeuge, sondern auch mit zwei neuen CSS-Features: CSSShapes lassen Text um frei definierbare Formen herumfließen, beispielsweise um runde Bildmotive mit transparentem Hintergrund. Variable Fonts nutzen die Möglichkeit von OpenType, Variationen innerhalb einer Schriftart festzulegen.

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