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Firefox bekommt eine clientseitige Übersetzungs-Funktion

Firefox soll Seiten bald offline übersetzen können. Dadurch will Mozilla die Privatsphäre der Nutzer besser schützen.

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(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)

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Mozilla arbeitet an einem automatischen Übersetzer für Firefox. Die Funktion soll clientseitig auf Basis einer Maschinenlern-Übersetzungs-Bibliothek laufen. Während andere Dienste cloud-basiert vorgehen, die zu übersetzende Seite also an den Dienst übermitteln, kann Firefox dann offline übersetzen und somit die Privatsphäre der Nutzer besser schützen.

Die Bibliothek wird laut ZDNet im Rahmen des Bergamot-Projekts erstellt, das die Europäischen Union mit drei Millionen Euro fördert. Mit der Entwicklung soll auch die allgemeine Sprachtechnologie verbessert werden – dahingehend, dass die Übersetzung etwa in sensiblen Bereichen genutzt werden kann, wo Cloud-Dienste keine Option sind. Bergamot-Projekte müssen zudem als Open-Source zur Verfügung gestellt werden. Wann die Funktion erscheint, ist allerdings noch unklar. Erste Erfolge des Entwickler-Teams sind in einem Video zu sehen.

Bisher haben Anwender die Möglichkeit, bei Firefox eine Übersetzungsfunktion als Add-on zu installieren. Mozilla empfiehlt einige Sprachwerkzeuge, die von Drittanbietern entwickelt wurden, darunter "To Google Translate". (emw)