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Firefox überholt Internet Explorer in Europa

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Laut StatCounter geht es europaweit bergab für den Internet Explorer.

(Bild: StatCounter)

Nach den von StatCounter gesammelten Daten ist in Europa Firefox am Internet Explorer vorbeigezogen: 38,11 Prozent aller Webseitenaufrufe kamen demnach im Dezember von dem Mozilla-Browser, während der IE mit nur noch 37,52 Prozent auf Platz zwei zurückfiel. Dabei sieht es auch für Firefox nicht besonders gut aus: Anfang 2010 verzeichnete StatCounter noch Marktanteile über 40 Prozent für den Open-Source-Browser.

Grund für den Schwund bei den beiden nach wie vor verbreitetsten Browsern ist der starke Zuwachs bei Chrome. StatCounter sieht den Google-Browser europa- und weltweit zwischen 14 und 15 Prozent – fast eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Die gestern veröffentlichten Zahlen von Net Applications sind zwar etwas zurückhaltender, zeigen aber den gleichen Trend. StatCounter, das monatlich 15 Milliarden Seitenaufrufe auswertet, schätzt Safari und Opera auf jeweils etwa 4,5 Prozent Marktanteil. Deutschland ist nach den StatCounter-Zahlen Firefox besonders zugetan und weist für ihn mehr als 60 Prozent aus; Internet Explorer schrammt demnach bereits an der 20-Prozent-Marke, während es Chrome nur auf 8 Prozent bringt.

Einen Dämpfer für Firefox registrierte (PDF) Webtrekk: Nach Angaben des Berliner Analysedienstes ist Firefox mit 36 Prozent wieder hinter den Internet Explorer zurückgefallen, der mit knapp 43 Prozent geringfügig zugelegt hat. Chrome verzeichnet demnach knapp 6 Prozent, während der Safari- wie auch der Mac-Anteil der von Webtrekk analysierten Sites konstant bei über zehn Prozent liegt. (heb)