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Firefox und abgeschaltete Add-ons: Neue Version behebt Zertifikats-Problem

Eine neue Firefox-Version beseitigt ein Problem mit einem abgelaufenen Zertifikat, das Add-ons deaktiviert und bei Benutzern weltweit für Frust gesorgt hatte.

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(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

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Die Firefox-Entwickler haben eine neue Version des Browsers veröffentlicht, mit der die Probleme angegangen werden, die durch ein abgelaufenes Zertifikat entstanden waren – vor allem dürften damit alle Add-ons wieder wie bisher funktionieren. Firefox 66.0.4 ist in der Desktop- und der mobilen Android-Version veröffentlicht und die ESR-Variante ist in Version 60.6.2 freigegeben worden, teilt das Entwicklerteam mit.

Am frühen Samstagmorgen bemerkten Firefox-Benutzer weltweit, dass nahezu alle Add-ons deaktiviert waren. Schuld daran war ein abgelaufenes Zertifikat, das zum Signieren unter anderem der Browser-Erweiterungen verwendet wurde. Offenbar hatten die Entwickler versäumt, es rechtzeitig zu verlängern. Auch der Download von Add-ons war nicht mehr möglich; außerdem waren Firefox-Themes, integrierte Suchmaschinen und Sprachpakete davon betroffen. In einem Blogbeitrag teilen die Entwickler mit, dass zwar noch nicht alle Probleme beseitigt seien, sie wollten jedoch zum Start in die neue Woche am Montag eine benutzbare neue Version veröffentlichen.

Firefox-Benutzer, die sich übers Wochenende mit einem der im Internet kursierenden Tricks beholfen haben, um ihre Add-ons dennoch benutzen zu können, sollten die vollzogenen Änderungen wieder rückgängig machen. Insbesondere alle, die das erzwungene Signieren von Add-ons per Einstellung xpinstall.signatures.required deaktiviert hatten, sollten es unbedingt wieder auf true stellen, da dies ein wichtiges Sicherheits-Feature darstellt.

Siehe dazu:

(tiw)