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Firma aus Franken stattet Berlin mit öffentlichen WLAN-Hotspots aus

Der Berliner Senat hatte öffentlichen Gebäude als Standorte für Hotspots ausgeschrieben und sich jetzt für einen Betreiber entschieden. Geplant sei, in der Stadt mehrere hundert Standorte mit unbegrenzt kostenfreiem WLAN auszustatten.

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WLAN-Hotspot

(Bild: dpa, Martin Schutt/Archiv)

Für viele Berliner und Gäste der Stadt wird der kostenfreie Internet-Zugang über WLAN in Berlin bald Realität. Ein junges Unternehmen aus dem fränkischen Fürth, ABL Social Federation, hat den Zuschlag für das Projekt bekommen, wie die Senatskanzlei am Montag mitteilte.

Mit der Firma werde man nun in die Vertragsverhandlungen eintreten, sagte Staatskanzleichef Björn Böhning. "Die Firma wird mehrere hundert Standorte mit einem zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausstatten", erläuterte er. Die Funknetze sollen nicht nur in der Innenstadt eingerichtet werden, sondern in allen Bezirken, die Interesse anmelden.

Über die Auftragsvergabe an das 2013 gegründete Unternehmen hatten zuvor die Zeitungen B.Z. und Bild berichtet. "Bis Jahresende wollen wir in Berlin 650 Hotspots installiert haben", sagte ABL-Technik-Chef Benjamin Becker. "In jede Richtung wirkt ein Hotspot etwa 250 Meter." Als Standorte gedacht sind öffentliche
Gebäude wie Rathäuser, Bibliotheken und Bürgerämter. Zur Finanzierung wird laut Bild und B.Z. zu Beginn der Nutzung Werbung zu sehen seien, aber nicht länger als zehn Sekunden. (axk)