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Fischen von zu Hause: Hummerfalle ioTrapster funkt Fotos

Statt regelmäßig leere Fallen vom Meeresgrund hochzuholen, kann man sich den Inhalt der ioTrapster-Falle vorher auf dem Smartphone anschauen.

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In der Hummerfalle stecken Kamera und Drucksensor, in der Boje (rechts) Akku, Funk-Hardware und GPS-Modul.

(Bild: c't / jkj)

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Zeit und Geld von Fischern will die Hummerfalle ioTrapster sparen: Der Korb wird einmal auf den Meeresgrund gesenkt und muss dann erst wieder hochgeholt werden, wenn sie erfolgreich zugeschnappt hat – das spart nicht nur Anfahrtszeit, sondern auch Schiffsdiesel. Ausgelegt ist die Falle auf Hummer und andere Krustentiere, als Köder dienen Fischstücke.

ioTrapster besteht aus einer Falle mit integrierter Full-HD-Kamera und Drucksensor sowie einer Boje, die Akku, Funk-Hardware und GPS-Modul beherbergt. Boje und Falle sind mit einer stabilen Leine verbunden. Im Standardmodus funkt das System über seine Mobilfunkverbindung alle zehn Minuten ein Foto, die GPS-Position sowie den Status des Drucksensors in die Cloud. Um die Daten abzurufen, benötigt man die zugehörige Android- oder iOS-App. Befinden sich Mobilgerät und Boje in Bluetooth-Reichweite, kann man die Falle in einen Live-Videostreaming-Modus umschalten.

Laut Entwickler hält der Akku fünf Tage lang durch – allerdings gilt das nur für den sogenannten Eco-Modus, in dem keine Fotos verschickt werden, sondern lediglich die Position der Falle und der Wasserdruck. Damit soll Diebstahl verhindert werden – sobald der Drucksensor eine Veränderung registriert, schickt das System eine Benachrichtigung auf das Smartphone. Über die Akkulaufzeit bei kontinuierlichem Fotoversand machte der Hersteller keine Angaben, betonte aber, dass sich der Akku an der Boje schnell und einfach austauschen lässt.

Entwickelt wurde ioTrapster von dem französischen Unternehmen Global Secure Cloud, hinter dem Bretagne Télécom, Prophone und IOT Cloud stecken. Das Gerät kann ab sofort für 500 Euro vorbestellt werden. (jkj)