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Fitbit: Sinkender Umsatz trotz Smartwatches

Rund 18 Prozent Umsatzeinbuße muss Fitbit im ersten Quartal 2018 hinnehmen. Der Hersteller leidet darunter, dass Smartwatches den Fitness-Trackern immer stärker den Rang ablaufen, die eigenen Smartwatches aber noch nicht gut genug am Markt ankommen.

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Fitbit: Sinkender Umsatz trotz Smartwatches

Fitbit setzt große Hoffnungen auf die Smartwatch Fitbit Versa.

(Bild: Fitbit)

Im ersten Quartal 2018 hat der Hersteller von Fitness-Trackern und Smartwatches Fitbit einen Umsatzrückgang von insgesamt etwa 18 Prozent auf 247,9 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 207 Millionen Euro, hinnehmen müssen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im Vorjahresquartal hatte der Umsatz noch 298,9 Millionen US-Dollar, etwa 249,6 Millionen Euro, betragen.

Fitbit konnte im ersten Quartal lediglich 2,2 Millionen Geräte absetzen, neben Fitness-Trackern auch Smartwatches wie Fitbit Ionic und die vor kurzem vorgestellten Fitbit Versa. Analysten hatten einen Absatz von 2,33 Millionen Wearables erwartet, im ersten Quartal 2017 hatte Fitbit noch rund 3 Millionen Geräte verkauft. Nach Unternehmensangaben sollen Fitbits Smartwatches bereits 30 Prozent des Umsatzes ausmachen. Durch die Einführung der Smartwatches sei der durchschnittliche Preis eines verkauften Fitbit-Gerätes auf 112 US-Dollar gestiegen.Trotzdem reicht dies nicht aus, die Verluste durch die sinkende Nachfrage nach Fitness-Trackern zu kompensieren.

Partnerschaft mit Google

"Wir haben im ersten Quartal wichtige Fortschritte beim Umbau unseres Geschäfts gemacht und werden uns weiterhin dem wandelnden Wearable-Markt anpassen", sagte Fitbit-Chef und Mitgründer James Park. Fitbit setzt neben der neuen Fitbit Versa Smartwatch im laufenden Jahr auch auf verbesserte Software und Services. Mit Google hatte das Unternehmen jüngst eine Partnerschaft geschlossen und nutzt künftig deren Cloud und Cloud Healthcare API, um Gesundheitsdaten auszutauschen. Außerdem sieht die Vereinbarung vor, die Machine Learning API in der Google Cloud zu benutzen, um aufgezeichnete Daten analysieren und für Fitbit-Nutzer bessere Services schaffen zu können.

Für das laufende Quartal rechnet Fitbit mit weiteren Einbußen durch den Nachfragerückgang bei Fitness-Trackern, bei gleichzeitig höherem Umsatzanteil seiner Smartwatches. Fitbit erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 275 und 295 Millionen US-Dollar. (olb)

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