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Fitbit bringt smarte Sportuhr

Durch eine Panne bei einem Online-Händler kamen Details zur ersten Sportuhr des bislang für seine Aktivitätstracker bekannten Unternehmens ans Tageslicht. Nun folgte die offizielle Ankündigung.

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Das für seine Aktivitätstracker bekannte Unternehmen Fitbit wird 2015 erstmals eine smarte Sportuhr auf den Markt bringen. Dies kam zunächst durch eine Panne beim US-amerikanischen Onlinehändler Brookstone heraus: Brookstone hatte eine Vorbestell-Seite für das "Surge" genannte Produkt online gestellt, bevor es Fitbit selbst angekündigt hatte. Dies holte der Hersteller nun nach.

Surge ist demnach nicht einfach nur ein Aktivitätstracker, sondern eine "Fitness Super Watch", die mit einem Listenpreis von 250 US-Dollar aber auch nicht billig ist. Rechtfertigen sollen diesen Preis neben einem Touchscreen-LCD insgesamt acht eingebaute Sensoren – darunter ein in der Gehäuserückseite integrierter Herzfrequenzmesser und ein GPS-Empfänger.

Offizielles Werbevideo zur Fitbit Surge.

Damit lässt sich Surge offenbar als autark arbeitende Sportuhr einsetzen, die auch ohne gekoppeltes Handy den aktuellen Puls, die momentane Geschwindigkeit und die absolvierte Distanz anzeigt – und wohl auch die Strecke aufzeichnet. Ist ein Smartphone mit der Uhr verbunden, soll diese eingehende Telefonate (mit Caller ID) und Mitteilungen anzeigen. Zudem könne man laut Fitnbit die Musikwiedergabe auf dem gekoppelten Handy von der Uhr aus steuern. Surge soll mit iOS, Android und Windows Phone kompatibel sein.

Läuft die Uhr nicht im Sportmodus, misst sie als Aktivitätstracker Schritte sowie absolvierte Stockwerke und trackt den Schlaf. Selbst eine Rund-um-die-Uhr-Messung der Herzfrequenz ist laut der Entwickler möglich. Fitbit gibt die maximale Laufzeit mit einer Akkuladung mit immerhin 7 Tagen an.

Weiterhin kündigte Fitbit mit "Charge HR" einen Aktivitätstracker mit integriertem Herzfrequenzmesser, Caller-ID-Anzeige, OLED und maximal 5 Tagen Laufzeit für rund 150 US-Dollar an. Das neue Einstiegsmodell "Charge" kommt schließlich für 130 US-Dollar ohne Herzfrequenzmesser, aber mit OLED, Caller-ID-Anzeige und einer Laufzeit von bis zu 7 Tagen. Bei allen Modellen dürfte Fitbit besonders darauf achten, keine Stoffe zu verwenden, die allergische Reaktionen auslösen könnten. Anfang 2014 hatte der Hersteller deshalb sein Modell Force vom Markt genommen. (nij)