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Fitbit investiert in Startup für Blutzucker-Messungen

Fitbit investiert 6 Millionen US-Dollar in das Startup Sano, das sich mit der Messung von Blutzucker beschäftigt. Fitbit verspricht sich davon offenbar zusätzliche Features für Fitness-Tracker.

Fitbit

(Bild: dpa, Britta Pedersen/Archiv)

Fitbit hat 6 Millionen US-Dollar in das Startup Sano investiert. Das berichtet das US-Nachrichtenkanal CNBC. Sano entwickelt ein Pflaster mit kleinen Nadeln, das auf die Haut aufgetragen wird und den Blutzucker misst. Laut CNBC soll es bis zur Marktreife noch mindestens ein Jahr dauern. Fitbit dürfte sich von der Investition einen verbesserten Funktionsumfang für seine Fitness-Tracker versprechen. Es ist die erste Startup-Investition in der Unternehmensgeschichte von Fitbit.

Komplett neu wäre die Blutzcker-Messung für Fitbit nicht: Das Unternehmen arbeitet bereits mit Dexcom und Medtronic zusammen, um mit der Ionic Smartwatch den Blutzucker des Trägers zu messen. Bei diesen Lösungen werden die Sensoren unterhalb der Haut platziert, von wo sie die gesammelten Informationen an die Ionic senden. Die Umsetzung mit dem Sano-Pflaster dürfte ähnlich aussehen, das Pflaster könnte mit seinen kleinen Nadeln allerdings weniger invasiv ausfallen als die Lösungen der Konkurrenz.

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Neben Fitbit arbeitet auch Apple an einem wenig invasiven Messgerät für Blutzucker, das mit der Apple Watch funktionieren soll. Laut CNBC bezweifeln Experten allerdings, ob solche oberflächlichen Messungen ausreichend genau und verlässlich sein können. (dahe)

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