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Fitbit muss über eine Million Fitness-Armbänder zurückrufen

Das Fitness-Armband Force des Herstellers Fitbit muss offenbar wegen allergischer Reaktion mancher Kunden zurückgerufen werden – rund eine Million Exemplare in den USA, fast 30.000 in Kanada.

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Das Gadget-Start-up Fitbit muss über eine Million seiner Fitness-Armbänder zurückrufen. Das bedeutet eine erhebliche finanzielle Belastung für die Firma aus San Francisco – Käufer des Modells Fitbit Force sollen den Kaufpreis von 130 Dollar zurückbekommen. Zugleich geben die Zahlen einen Hinweis auf das wachsende Geschäft mit den Fitness-Bändern.

Armband Fitbit Force

(Bild: Fitbit)

Fitbit verkaufte in knapp einem halben Jahr allein in den USA sein neues Armband-Modell rund eine Million Mal. Das geht aus der offiziellen Rückruf-Notiz hervor, die am späten Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach meldeten 9900 Käufer Hautprobleme, wenn sie das Armband getragen haben. Fitbit hatte sein neues Spitzenmodell im Februar wegen der Beschwerden vom Markt genommen. In Kanada wurden rund 28.000 weitere Force-Bänder verkauft.

Der Rückruf liefert einen seltenen Hinweis auf die Dimension des Geschäfts mit Fitness-Armbändern, in das mittlerweile auch immer mehr etablierte Elektronik-Konzerne wie Sony oder LG einsteigen. Die Geräte zählen etwa die Schritte eines Nutzers und zeichnen Informationen zum Schlafverhalten auf.

Ende Februar hat die Firma den Verkauf ihres Armbands Force wegen allergischer Reaktionen gestoppt. Bei 1,7 Prozent der Nutzer seien Hautprobleme aufgetreten, hatte Firmenchef James Park erklärt. In Deutschland wurde das Armband noch nicht vertrieben. (axk)