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Fitness-App Google Fit erhält Update mit verbesserten Aktivitätszielen

Google verpasst seiner Fitness-App Google Fit ein Update. Neue Aktivitätsziele nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen gesünderes Trainieren ermöglichen.

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Google Fit erhält Update mit verbesserten Aktivitätszielen

(Bild: Google LLC)

Google hat Update für die Fitness-App Google Fit für Android-Smartphones und Smartwatches mit Wear OS angekündigt. Bei der Entwicklung der auch design-technisch überholten App habe Google mit der American Heart Association (AHA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengearbeitet, schreibt Google in seinem Blog.

Ziel sei es dabei gewesen, neueste sport- und gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen, um ein sinnvolles Maß an sportlicher Aktivität mit passender gesundheitsförderlicher Intensität des Trainings zu erreichen.

Aktivitätsminuten und Kardiopunkte

Google Fit zeigt künftig Aktivitätsminuten und Kardiopunkte an. Wer härter trainiert, erhält mehr Punkte.

(Bild: Google LLC)

Dafür soll Google Fit künftig zwei intelligente Aktivitätsziele nutzen, die von der AHA und der WHO empfohlen werden. Neben der Anzahl der Aktivitätsminuten sollen das Kardiopunkte sein. Nach Angaben von Google sei nicht nur die Dauer einer Aktivität entscheidend, sondern auch deren Intensität. Das werde über die Kardiopunkte abgebildet.

Die Anzahl der erzielten Kardiopunkte hängt davon ab, wie intensiv eine Bewegung oder ein Training ausfällt. Für anstrengendere Aktionen wie Treppensteigen oder schnelleres Gehen, die den Puls stärker nach oben treiben, bekommt der Benutzer Kardiopunkte. Bei noch stärkerer sportlicher Belastung wie beim Laufen oder bei Ballsportarten soll er die doppelte Anzahl an Kardiopunkten erhalten. Nach Angaben der AHA und der WHO soll dadurch das Risiko abnehmen, an einer Herzkrankheit zu erkranken. Außerdem soll sich der Schlaf verbessern. Beide Gesundheitsorganisationen gehen davon aus, dass ein dreißigminütiger zügiger Fußmarsch an fünf Tagen pro Woche ausreicht, um die anvisierten Aktivitätsziele zu erreichen.

Aktivitätserkennung

Welcher Sport ausgeübt wird und wie hoch die Herzfrequenz ist, will Google Fit über die Sensoren des Android-Smartphones oder der Smartwatch sowie GPS ermitteln. Alle Sportarten erkennt die App allerdings nicht selbstständig. Sportarten außer Gehen, Joggen und Fahrradfahren soll der Benutzer beim Start der sportlichen Aktivität manuell angegeben müssen. Danach zeichnet Google Fit die Aktivitätsminuten auf und errechnet je nach ausgeübter Sportart die Kardiopunkte.

Die App soll außerdem in regelmäßigen Abständen Tipps geben, wie die Aktivitätsziele besser erreicht werden können. Eine Trainingsübersicht listet sämtliche Aktivitäten, die erzielten Leistungen und Fortschritte auf. Das Design der App wurde dazu übersichtlicher gestaltet.

Google Fit soll sich auch in verschiedene Fitness-Apps wie Strava, Runkeeper, Endomondo und MyFitnessPal integrieren lassen, sodass dort die Aktivitätsminuten und Kardiopunkte ebenfalls angezeigt werden.

Das Update von Google Fit soll noch in dieser Woche für das Android-Betriebssystem und Wear OS ausgespielt werden. (olb)

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