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Fitness-Armbänder: Kunden klagen gegen Fitbit

Eine Million seiner Fitnessbänder musste Hersteller Fitbit zurückrufen. Jetzt folgt die Sammelklage einiger Kunden vor einem Gericht in Kalifornien.

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Kunden der Fitness-Armbänder Fitbit ziehen rund vier Wochen nach dessen Rückrufaktion gegen den Hersteller vor Gericht. Im US-Staat Kalifornien sei eine Sammelklage eingereicht worden, berichtet das Wall Street Journal.

Erst Rückruf, dann Sammelklage: das Fitbit Force.

Fitbit musste über eine Million seiner Armbänder Fitbit Force zurückrufen. Die Bänder messen unter anderem, wie viele Schritte ein Träger zurücklegt. Kunden hatten über Hautirritationen beim Tragen geklagt. Fitbit kündigte bereits an, dass Kunden den Kaufpreis von 130 US-Dollar erstattet bekommen sollen. Bei 1,7 Prozent der Nutzer seien Hautprobleme aufgetreten, hatte Firmenchef James Park erklärt. Unter anderem könnten Personen mit Nickel-Allergie betroffen sein.

Der Hauptkläger fordert, dass Fitbit alle betroffenen Kunden kontaktiert und auf die Rückrufaktion aufmerksam macht. Er habe erst durch einen Blick auf die Firmenwebseite davon erfahren. Fitbit solle zudem den genauen Grund für die Hautprobleme mitteilen. (axk)