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"Flache Erde": Mad Mike schießt sich mit selbstgebastelter Rakete 570 Meter hoch

Der US-Amerikaner Mike Hughes will beweisen, dass die Erde flach ist, und zwar mit Hilfe eigener Anschauung. Diesmal hat er es auf eine Höhe von 570 Meter gebracht.

"Flache Erde": Mad Mike schießt sich mit selbgesbastelter Rakete 570 Meter hoch

(Bild: Matt Hartman / Youtube)

Mit einer selbstgebastelten Rakete hat sich ein US-Amerikaner gut einen halben Kilometer hoch in die Luft geschossen. Ziel der Aktion: beweisen, dass die Erde flach ist. Mike Hughes – Spitzname "Mad Mike" – hob nach monatelangen Verzögerungen am Samstag über dem kleinen Ort Amboy in der kalifornischen Mojave-Wüste ab, wie die "Tech Times" berichtete.

Mike Hughes

(Bild: Mike Hughes / Facebook)

An zwei Fallschirmen sei der 61-Jährige wieder auf den Boden zurückgekehrt. Bei vorherigen Tests hatte sich "Mad Mike" teils schwere Verletzungen zugezogen. Dieses Mal ging es Hughes nach der Landung vergleichsweise gut. Sie sei hart gewesen, schreibt er auf Facebook, er habe sich leicht verletzt.

Ob er seine Theorie von der flachen Erde danach bestätigt oder widerlegt sah, wurde nicht bekannt. Die "Flachheit der Erde" zu beweisen war bisher Hughes' Fernziel, zunächst einmal will er so hoch wie möglich fliegen.

Hughes hatte den Machern von Noize TV Videoaufnahmen gestattet, nach dem Flug sich aber von ihnen distanziert. Ihre Berichterstattung hatte Hughes nach eigenen Angaben nicht behagt.

Die wissenschaftlich unhaltbare Theorie der "flachen Erde" ist eigentlich seit der Antike widerlegt, auch im MIttelalter war die Kugelform der Erde wissenschaftliche Lehrmeinung – ganz im Gegensatz zur auch heute noch weit verbreiteten Ansicht vom "finsteren Mittelalter", in dem die Erde als flach gegolten habe. Heute verbreiten sich im Internet Flat-Earth-Theorien vor allem durch diverse Verschwörungstheorien. (mit Material der dpa) / (anw)

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