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Flache Notebookplatten mit 500 GByte

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Kaum gibt es Hitachis 2,5-Zoll-Laufwerke mit einem halben Terabyte aus der Reihe Travelstar 5K500 zu kaufen, da kündigt der Konkurrent Samsung für Juni ebenfalls 500-GByte-Platten im 2,5:"-Format an – und zwar mit niedriger Bauhöhe: Während Hitachi drei Magnetscheiben in ein 12,5 Millimeter hohes Gehäuse steckt, quetscht Samsung die gleiche Anzahl in ein Gehäuse mit der heute üblicheren und für die meisten Notebooks passenden Bauhöhe von 9,5 Millimetern.

Vermutlich durch die Enge im Gehäuse – zuletzt verbauten alle Hersteller nur maximal zwei Scheiben in 9,5-Millimeter-Gehäuse – sind die neuen Samsung-Platten der Reihe SpinPoint M6 allerdings weniger robust gegen Stöße als Laufwerke der Konkurrenz. Laut Samsung soll sowohl das 500-GByte-Flaggschiff (HM500LI) als auch die kleinere Version mit 400 GByte (HM400LI) im ausgeschalteten Zustand kurze Stöße von nur maximal 750 g und im Betrieb von nur 325 g vertragen. Hitachi gibt die Schockfestigkeit seiner Travelstar-Platten hingegen im Betrieb mit bis zu 400 g und im ausgeschalteten Zustand mit 1000 g an.

Von den weiteren technischen Daten unterscheiden sich die Samsung-Platten aber kaum: Auch sie rotieren mit 5400 Umdrehungen pro Minute, verfügen über 8 MByte Cache und werden über eine 3-GBit/s-schnelle Serial-ATA-Schnittstelle mit dem Rechner verbunden. Als empfohlenen Verkaufspreis nennt Samsung für das 500-GByte-Modell bislang 219 Euro. Ähnlich viel kosten derzeit auch die Hitachi-Platten. (boi)