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Flash Memory Summit: Toshiba plant SSDs mit 128 TByte und QLC

Auf dem Flash Memory Summit im kalifornischen Santa Clara stellte Toshiba seine Roadmap für die nächsten Jahre vor. Bereits 2018 plant das Unternehmen eine 128-TByte-SSD.

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Flash Memory Summit: Toshiba-Präsentation

Bislang haben SSDs weniger Kapazität als klassische Festplatten, doch das wird sich ändern: Toshiba plant, in drei Jahren eine SSD mit 128 TBtyte auf den Markt zu bringen. Toshiba setzt dabei eine Verdopplung der Kapazität in jedem Jahr voraus, bereits im kommenden Jahr soll es also 32-TByte-SSDs geben, 2017 dann SSDs mit 64 TByte. Die in der Grafik für 2015 aufgezeigte SSD mit 16 TByte hat Toshiba jedoch noch nicht im Programm.

Bei Festplatten geht die Kapazitätserhöhung nicht mehr so schnell: Bis 2025 soll die Kapazität auf 100 TByte steigen. Dazu sind jedoch heute noch nicht fertig entwickelte Techniken wie Heat Assisted Magnetic Recording, Bit Patterned Magnetic Recording und Heat Dot Magnetic Recording notwendig.

Toshiba will die Kapazität auch mit Quadruple Level Cells (QLC) vorantreiben. Diese speichern 4 Bit pro Zelle, die heute üblichen Triple Level Cells (TLC) nur 3. QLC ist jedoch noch empfindlicher beim Beschreiben. Die Ausfallrate steigt schnell an, wenn die Zellen häufig beschrieben werden. Daher sollen sie zunächst in speziellen Archiv-SSDs zum Einsatz kommen. Einen Termin für den Marktstart von auf QLC basierenden SSDs hat Toshiba noch nicht genannt. (ll)

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