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Flash Player 10.2 ist fertig

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Nach einer längeren Betaphase hat Adobe die Finalversion von Flash Player 10.2 für Mac OS X, Windows und Linux vorgelegt. Das Update soll vor allem beim Abspielen von Videos weniger Leistungshunger entwickeln. Dazu hat der Softwarekonzern die Stage-Video-Technik entwickelt, eine "voll hardwarebeschleunigte Video-Pipeline". Davon können Nutzer allerdings nur profitieren, wenn Entwickler zuvor ihre Flash-Film-Abspielroutinen verändern – wie das geht, beschreibt Adobe auf seinen Developer-Seiten.

Außerdem in Flash 10.2 enthalten ist die Unterstützung für den Vollbildbetrieb mehrerer Monitore, ein hardwarebeschleunigtes Rendering im Internet Explorer 9 unter Windows, verbessertes Sub-Pixel-Rendering für klarere Textausgabe sowie einstellbare native Mauscursor. Das Flash-Player-Update 10.2.152.26 für Windows, Mac und Linux beseitigt 13 Sicherheitslücken. Auf dem Mac gibt es für Nutzer älterer PowerPC-Modelle dagegen schlechte Nachrichten: Diese Gerätelinie wird künftig nicht mehr unterstützt, ein Intel-Mac muss es mindestens sein.

Adobe hat daneben Updates für Reader X und 9.4.1, Acrobat X, ColdFusion und den Shockwave Player veröffentlicht, um eine große Zahl von Sicherheitslücken zu schließen. Allein in Reader und Acrobat hat der Hersteller 29 Fehler korrigiert, von denen sich die meisten prinzipiell zum Einschleusen und Starten von Code missbrauchen lassen.

Laut Adobe müssen sich Anwender des Reader X und Acrobat X aber weniger Sorgen machen: Die Sandbox (alias Protected Mode) verhindert genau dies. Die Updates für Windows und Mac sollte man aber dennoch installieren. Für Linux steht aber weiterhin noch keine X-Version bereit. Hier hilft nur ein Update auf 9.4.2, das allerdings erst Ende Februar erscheinen soll. 21 Sicherheitsprobleme löst das Update 11.5.9.620 für den Shockwave-Player für Windows und Mac. Ein Hotfix für ColdFusion bügelt fünf Fehler aus. (dab) / (bsc)