Mobilfunk-Tarife: Flatrates für Gelegenheitssauger

Manchmal braucht man mal eben ganz viel Datenvolumen, etwa wenn man mit dem Notebook verreist. Hier helfen Tagesflats.

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(Bild: Thomas Kuhlenbeck)

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Wer das Internet nur vorübergehend intensiv nutzen will, wird von den Mobilfunk-Providern schlecht bedient. Zwar ist es meistens möglich, zusätzliches Datenvolumen zu buchen, das aber ist in aller Regel unverhältnismäßig teuer. Wer statt üblicherweise 500 Megabyte plötzlich 5 Gigabyte braucht, bezahlt dafür ein kleines Vermögen. Eine günstige Lösung für dieses Problem sind Tages-Flatrates, bei denen man nur zahlt, wenn man sie tatsächlich benötigt.

Die meisten Tarifoptionen lassen sich in Apps und mit wenigen Schritten buchen.

Wenn man nicht gerade das Glück hat, eine solche Option zum bestehenden Smartphone-Tarif hinzubuchen zu können, benötigt einen zusätzlichen Vertrag, hier gibt es auch viele Prepaid-Angebote ohne monatliche Gebühren oder Mindestumsatz. Für den neuen Vertrag gibt es allerdings auch eine neue SIM-Karte. Optimal einsetzen lässt sie sich in ein Dual-Band-Handy, in dem man neue und alte SIM-Karte gleichzeitig nutzen kann. Wer die SIM nicht tauschen mag, kann die neue Datenkarte auch in einen mobilen WLAN-Router oder ein ausgemustertes Smartphone einsetzen.

Ein wenig anders liegt der Fall, wenn man einen festen Standort mit Internet versorgen will, beispielsweise eine Ferien- oder Zweitwohnung. Hier bieten sich Zugangstarife mit ortsfesten Routern an, die von Preis und Leistung her durchaus mit schnellen DSL-Anschlüssen mithalten können – sofern dort LTE zur Verfügung steht. Allerdings sind solche Tarife wenig flexibel: Zum einen haben viele Tarife eine lange Mindestvertragslaufzeit, zum anderen sind viele Tarife auf bestimmte Geräte oder einen bestimmten Standort beschränkt, lassen sich also gar nicht mobil einsetzen.

Mehr zum Thema und eine ausführliche Angebotsübersicht finden Sie in der aktuellen c't 4/2020:

(uma)