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Flixbus stellt Elektroverbindung Mannheim–Frankfurt ein

Der seit gut einem Jahr eingesetzte Elektrobus hat sich laut einem Bericht als zu fehleranfällig erwiesen.

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Klimaneutral will Flixbus seine Passagiere transportieren. Mit dem Elektrobus von BYD haut das aber nicht hin.

(Bild: flixbus.de, Symbolbild)

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Flixbus bietet nun keine Fahrten mit einem Elektrobus zwischen Mannheim und Frankfurt am Main mehr an. Das seit Oktober 2018 laufende Pilotprojekt sei wegen technischer Probleme eingestellt worden, heißt es in einem Zeitungsbericht. Von Frankfurt nach Mannheim kommen die Reisenden nun mit einem herkömmlichen Flixbus.

Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie in dem im Pilotprojekt eingesetzten Modell C9 des chinesischen Herstellers BYD habe sich als derart fehleranfällig herausgestellt, dass der Bus teilweise mehrere Tage am Stück nur stand und viele Fahrten ausfallen mussten, berichtet der Mannheimer Morgen. Es war das deutschlandweit erste und einzige Projekt dieser Art. Im März 2018 war in Frankreich ein Elektroflixbus zwischen Paris und Amiens auf Fahrt gegangen.

Flixbus setzt auch auf andere alternative Antriebstechniken. Im September dieses Jahres wurde bekannt, dass das Unternehmen Busse mit Brennstoffzellen europaweit einsetzen will. Bis 2030 will Flixbus seinen Fahrbetrieb klimaneutral absolvieren. (anw)