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Flixbus will klimaneutral fahren

Bis 2030 will Fernbus-Anbieter Flixbus Klimaneutralität bei Bus- und Bahnfahrten erreicht haben.

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(Bild: Flixbus)

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Der Fernbusanbieter Flixbus will bis 2030 klimaneutral werden. Dazu soll verstärkt in Busse investiert werden, die mit Strom, Wasserstoff oder Biogas fahren, wie Flixbus-Geschäftsführer Daniel Krauss der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir werden alles daran setzen, das zu schaffen.“ Allerdings werde man vorerst noch auf Dieselbusse angewiesen sein. Flixbus will deshalb mehr Kunden dazu bewegen, den Kohlendioxidausstoß solcher Fahrten durch Zahlungen für Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Seinen ersten vollelektrischen Bus hatte Flixbus vergangenen Oktober in Betrieb genommen, aktuell seien drei E-Fernbusse im Einsatz. Einen Bus mit Brennstoffzelle will man gemeinsam mit dem Unternehmen Freudenberg Sealing Technologies entwickeln. Brennstoffzellenbusse sollen ähnliche Leistungsmerkmale wie herkömmliche Busse aufweisen, zum Beispiel in der Beschleunigung. Ohne nachzutanken sollen die Wasserstoff-Fahrzeuge mindestens 500 Kilometer am Stück zurücklegen. Das Auftanken selbst soll höchstens 20 Minuten dauern.

Flixbus kündigte an, Teilnehmer der sogenannten Klimastreiks gratis mit dem Flixbus zu den Kundgebungen am 20. und 27. September zu fahren. Wer seine Teilnahme mit einem Foto belegt, erhält den Fahrpreis in Form eines Gutscheins erstattet. Flixbus gibt außerdem seinen Beschäftigten frei, die zum Klimastreik wollen. Die Busfahrer betrifft das nicht, sie sind bei Subunternehmen angestellt. (Mit Material der dpa) / (axk)