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Flixbus will mit Brennstoffzellen fahren

Drei elektrische Fernbusse sind für das Unternehmen bereits unterwegs, brennstoffzellengetriebene sollen folgen.

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FlixMobility pinselt seine Busse grün an und will ökologisch handeln.

(Bild: flixbus.de)

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Das Unternehmen FlixMobility plant, seine Fernbusse auch mit Brennstoffzellen-Technik zu versehen. Das Unternehmen führe dazu erste Gespräche mit Freudenberg Sealing Technologies, teilt FlixMobility mit. Es wäre dann das erste Unternehmen, das Busse mit Wasserstoff antreibt.

"Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln", erläutert Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH. Die ersten E-Flixbusse in Frankreich und Deutschland wurden von den chinesischen Herstellern BYD und Yutong produziert. Die Brennstoffenzellentechnik sei nun für europäische Bushersteller eine Chance, "die Mobilitätswende endlich mitzubestimmen", erläutert Stenger. Erste Gespräche mit einem Hersteller liefen laut Mitteilung bereits.

FlixMobility und Freudenberg Sealing streben an, im "Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) gefördert zu werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese Technik schneller Marktreife erlangt und so maßgeblich zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr beiträgt.

Brennstoffzellenbusse sollen ähnliche Leistungsmerkmale wie herkömmliche Busse aufweisen, zum Beispiel in der Beschleunigung. Ohne nachzutanken sollen die Wasserstoff-Fahrzeuge mindestens 500 Kilometer am Stück zurücklegen. Das Auftanken selbst soll höchstens 20 Minuten dauern.

"Ein Hybridsystem, welches Batterie- und Brennstoffzellen intelligent kombiniert, ist besonders für schwerere Fahrzeuge, die lange Strecken zurücklegen praktikabel; da rein elektrische Antriebe derzeit noch eine geringe Reichweite haben", erläutert Claus Möhlenkamp, CEO von Freudenberg Sealing Technologies: Zunächst soll eine Testflotte mit dem System ausgerüstet werden. (anw)