Flixcar: Flixmobility vermittelt Fahrgemeinschaften in Frankreich

Der Mitfahrdienst Flixcar soll bestehende Reisemöglichkeiten mit grünen Bussen und Zügen ergänzen.

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Behütet und horizontal gestreift stellt sich Flixmobility seine Fahrdienstnutzerinnen in Frankreich vor.

(Bild: Flixmobility)

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Der Anbieter von Flixbus und Flixtrain ist nun auch bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten aktiv: Flixcar gibt es jetzt zunächst in Frankreich, weitere Länder sollen folgen, wie der Mobilitätsanbieter Flixmobility am Mittwoch in München mitteilte. Für die Nutzung der neuen Online-Plattform, auf der Autofahrer freie Plätze in ihrem Wagen anbieten, fallen den Angaben zufolge keine Provisionen oder Gebühren an. Der Fahrgast bezahlt ausschließlich den Fahrer.

Flixcar soll das Fernbusnetz ergänzen, das gut 200 Ziele in Frankreich verbindet. So lasse sich eine längere Strecke mit dem Bus zurückgelegen und die letzte Etappe mit Flixcar, hieß es.

Ein bestehender großer Mitfahrgemeinschaftsdienst ist Blablacar. Das Unternehmen aus Frankreich ist im Juni in den Fernbusmarkt eingestiegen und macht dort Flixbus Konkurrenz.

Im August, als Flixmobility in einer weiteren Finanzierungsrunde Geld unter anderem von Baillie Gifford, der Luxor Capital Group und Odyssey 44 eingesammelt hatte, hieß es aus dem Unternehmen, "das hinzugewonnene Kapital wird für die globale Expansion sowie die Einführung eines völlig neuen FlixMobility-Dienstes genutzt"; damit gemeint war FlixCar. "Im Durchschnitt liegt die Auslastung eines Pkw bei lediglich 1,5 Personen. Mitfahrgelegenheiten sind eine gute Möglichkeit, die Kraftstoffkosten zu teilen und die Auswirkungen auf das Klima zu verringern."

Außerdem strebt FlixBus die Marktführerschaft in den USA an und will in Südamerika und Asien neue Märkte erschließen. FlixTrain will in neue EU-Länder expandieren, sobald 2020 die der europäische Eisenbahnmarkt liberalisiert sei. Anfang nächsten Jahres soll Flixtrain durch Schweden fahren, voraussichtlich 2021 durch Frankreich. (mit Material der dpa) / (anw)