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Flughäfen Heathrow und Gatwick kaufen Drohnenabwehr-Technologie

Nach den Zwischenfällen mit Drohnen vor Weihnachten wollen die Londoner Airports künftig Flugausfälle verhindern.

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Drohne und Flugzeug

Eine private Drohne und ein Flugzeug in der Nähe des Flughafens Düsseldorf fliegt.

(Bild: dpa, Julian Stratenschulte)

Die beiden Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick investieren mehrere Millionen Britische Pfund in Drohnenabwehr-Technologie. Die Betreibergesellschaften reagieren damit auf die Zwischenfälle am Flughafen Gatwick Ende letzten Jahres, bei dem Drohnensichtungen zum Stillstand des Flugbetriebes führten.

Abwehr auf Militärniveau

Welches System die Flughäfen dafür angeschafft haben, ist nicht bekannt. Laut dem Nachrichtenprotal The Guardian bestätigten Sprecher beider Flughäfen, dass es sich um Abwehrsysteme handelt, die ähnlichen Schutz böten wie solche, die das Militär einsetzt. In Gatwick sei das System bereits seit einer Woche aktiv. Auch die Betreiber schottischer Flughäfen deuten laut BBC an, ihre Sicherheitsvorkehrungen aufzustocken, etwa durch erweiterte Flugverbotszonen oder mehr Polizeikontrollen.

Zwischen dem 19. und 21. Dezember unterbrach der zweitgrößte britische Flughafen Gatwick den Flugbetrieb zweitweise wegen Berichten über Drohnensichtungen. Rund 1000 Flüge wurden gestrichen,140.000 Passagiere waren von den Ausfällen betroffen. Zwei Personen aus der Umgebung des AirPorts wurden vorübergehend festgenommen, sie kamen aber kurze Zeit später wieder frei.

(hze)

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