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Flugtaxen sollen über Ingolstadt fliegen

Audi, Airbus und Italdesign planen, ihr gemeinsam entwickeltes Flugtaxi Pop.Up Next testweise in der Region Ingolstadt zu testen.

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Flugtaxen sollen über Ingolstadt fliegen

(Bild: Italdesign)

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Audi, dessen Tochter Italdesign und Airbus wollen ihr gemeinsam entwickeltes Flugtaxi Pop.Up Next demnächst ausgiebig testen. Als Testgebiet für das Projekt "Urban Air Mobility" haben sie sich die Region Ingolstadt ausgesucht. Den Startschuss haben nun im Bundeskanzleramt in Berlin Bram Schot, kommissarischer CEO der Audi AG, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Staatministerin für Digitales Dorothee Bär, Airbus-CTO Grazia Vittadini und Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel gegeben.

Ziel des EU-Gemeinschaftsprojekts ist ein Modell für einen Flugtaxi-Testbetrieb in der Region Ingolstadt. Der dafür vorgesehene Flieger Pop.Up.Next war im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt worden. Es ist "ein rein elektrisches, vollautomatisiertes Konzept für horizontale und vertikale Mobilität", wie es in einer Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums heißt.

Die zweisitzige Passagierkabine des Fliegers lässt sich entweder mit einem Auto- oder einem Flugmodul koppeln. Im Innenraum dominiert nun ein 49-Zoll-Bildschirm, der Mensch agiert mit dem Gerät über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion.

Flugauto Pop.up Next 2018 (12 Bilder)

Airbus trägt das Flugmodul bei.
(Bild: Audi)

"Urban Air Mobility" ist Teil einer EU-Initiative im Rahmen des Marktplatzes für "European Innovation Partnership (EIP) on Smart Cities and Communities (SCC)". An der Initiative beteiligen sich auch weitere europäische Städte wie Hamburg und Genf. Staatsministerin Bär hatte im März das Thema Flugtaxis öffentlich auf ihre Aufgabenliste gesetzt und dafür in sozialen Medien viel Resonanz bekommen.

Quelle: Italdesign

Flugauto Pop.up 2017 (10 Bilder)

60 kW sollen die E-Motoren am Boden liefern und der Akku am Boden für 130 km reichen.
(Bild: Airbus)

(anw)

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