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Flux: Modularer 3D-Drucker sammelt 1,3 Mio. US-Dollar über Kickstarter

Der All-in-One-3D-Drucker Flux soll nicht nur als Drucker und Scanner dienen, sondern mit einem zusätzlichen Modul auch zum Lasergravierer umfunktioniert werden können.

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Der modulare Aufbau von Flux soll einen Einsatz als Drucker, Scanner und Lasergravierer erlauben.

(Bild: Flux)

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Auf Kickstarter wird nach Unterstützern für einen neuen modularen 3D-Drucker gesucht. Das Flux getaufte Gerät der gleichnamigen Firma aus Taiwan hat bereits über 1,3 Millionen US-Dollar an Spenden sammeln können, das selbst gesetzte Ziel von 100.000 US-Dollar wurde somit schon lange erreicht, die Aktion läuft zudem noch fünf weitere Tage.

Das große Interesse an Flux dürfte mit der Tatsache verbunden sein, dass sich der 3D-Drucker gleichzeitig als Scanner und Lasergravierer einsetzen lassen soll. Laut Hersteller befinden sich weitere Module in Entwicklung, mit denen dann beispielsweise zwei Druckköpfe angeschlossen werden können.

Ein PC sei für den Druck nicht mehr zwingend nötig, über eine App namens Flux Studio sollen sich Modelle auch am Smartphone oder Tablet erstellen lassen, an den 3D-Drucker können diese per Bluetooth weitergeleitet werden. Der Lasergravierer, der als zusätzliches Modul angeboten wird, soll Papier und Folie schneiden und Materialien wie Holz, Leder, Schaumstoff oder Pappe mit einer Lasergravur versehen können.

Die Macher rechnen damit, den 3D-Drucker im Juli 2015 an die Unterstützer auszuliefern. Das Einsteigermodell ohne Lasergravierer wurde für 499 US-Dollar angeboten, ist aber bereits ausverkauft. Noch zu haben ist die Classic-Version für 599 US-Dollar, der 500 Gramm PLA Filament beiliegen. Wer zusätzlich auch den Lasergravierer erstehen möchte, zahlt 679 US-Dollar.

Flux ist jedoch nicht der erste Hersteller, der einen modularen 3D-Drucker in den Handel bringen möchte. Der AiO von XYZ Printing verfügt ebenfalls über einen integrierten Scanner mit zwei Köpfen. Bei Amazon wird das All-in-One-Gerät für 799 US-Dollar angeboten.

Nicht zum Erfolg führte hingegen das Projekt von Makible. Bei dem ebenfalls per Crowdfunding finanzierten 3D-Drucker MakiBox gab es anfangs Lieferprobleme, in Deutschland kann das Gerät noch für 300 Euro geordert werden, der US-Shop hingegen wurde für Umbaumaßnahmen geschlossen. (axk)