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Ford forscht am autonomen Auto

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Der US-Autohersteller Ford will bis 2025 ein Auto entwickeln, das sich zumindest in speziellen Fahrsituationen im Straßenverkehr autonom bewegen kann. Um diese Vision, die das Unternehmen im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt hat, zu verwirklichen, hat Ford nun einen Prototypen vorgestellt, den es zusammen mit Forschern der University of Michigan und der Versicherung State Farm entwickelt hat. Das auf dem Ford Fusion Hybrid basierende Gefährt soll helfen, weitere Fortschritte dabei zu machen, autonomes Fahren markttauglich zu machen.

Ford forscht am autonomen Auto (3 Bilder)

In dem Ford Fusion Hybrid sollen alle heutigen und künftigen Sensoren und Fahrassistenzsysteme getestet werden. (Bild: Ford)

In dem Auto versammelten sich die Ergebnisse von mehr als zehn Jahren Entwicklungsarbeit, heißt es in einer Mitteilung. Damit sollen zusammen mit den jeweiligen Zulieferfirmen alle heutigen und künftigen Sensoren und Fahrassistenzsysteme getestet werden. Ford-Vorsitzender Bill Ford meint, zusammen mit der Entwicklung hin zu vernetzten Autos werde sein Unternehmen in den kommenden hundert Jahren einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des Automobils ausüben als in den vergangenen hundert Jahren.

Eine der Techniken, die nun in dem Ford Fusion eingesetzt werden, dürfte die Einparkhilfe sein, die Ford im Oktober vorgestellt hat. Das System soll komplett den gesamten Parkvorgang autonom bewältigen können. Noch ist das System allerdings noch im Prototypenstadium.

Konkurrent Mercedes-Benz ist schon ein Stück weiter. Der deutsche Autohersteller hat im August dieses Jahres eine leicht modifizierte S-Klasse 103 Kilometer komplett autonom, das heißt ohne den Eingriff eines Fahrers, von Mannheim nach Pforzheim fahren lassen.

(anw)