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Forschungs-Linux: Kein Scientific Linux 8

Die US-Forschungseinrichtung Fermilab hat bekanntgegeben, keinen Nachfolger von Scientific Linux 7 zu entwickeln und stattdessen auf CentOS 8 zu setzen.

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Server im Feynman Computing Center im Fermilab.

(Bild: Fermilab)

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Das US-Kernforschungszentrum Fermilab, das unter anderem Teilchenbeschleuniger und den Neutrino-Detektor DUNE betreibt und in diesen Experimenten große Datenmengen verarbeiten muss, wird keinen weiteren Nachbau von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) entwickeln. Scientific Linux 7, das bisher zum Einsatz kam und neben CentOS und Oracle Linux zu den wichtigsten Nachbauten von RHEL gehörte, soll das letzte seiner Art sein.

In der Scientific-Linux-Mailingliste gab James Amundson, Leiter der IT-Abteilung bekannt, zukünftig auf CentOS zu setzen und die Ressourcen dafür zu verwenden, dieses für Aufgaben in der Teilchenphysik zu verbessern. Dabei arbeite man mit den Verantwortlichen beim CERN in Europa zusammen. Scientific Linux war dort unter anderem im Large Hadron Collider im Einsatz, das CERN nutzt aber auch CentOS.

Der Support für Scientific Linux 6 und 7 solle aber erhalten bleiben, so Amundson.

(jam)