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Fortnite: Epic Games verklagt Cheater

Epic Games will Cheater abschrecken und hat in den USA wegen Copyright-Verletzungen gegen zwei mutmaßliche Fortnite-Betrüger geklagt. Ihnen drohen bei einer Verurteilung Strafen von bis zu 150.000 US-Dollar.

Fortnite: Epic Games verklagt Cheater

Fortnite Battle Royale ist kostenlos für PC, PS4, Xbox One und Mac erhätlich.

(Bild: Epic Games)

Im vergangenen Monat veröffentlichte Entwickler und Publisher Epic Games den Stand-Alone-Modus "Fortnite Battle Royale" für sein Survival-Spiel Fortnite. Epic Games hatte nach dem Release gleich mit zwei Problemen zu kämpfen: Zum einen wurde Epic vom Playerunknown's-Battlegrounds-Entwickler Bluehole kritisiert, der Modus sei eine dreiste Kopie des Steam-Erfolgstitels. Zum anderen wurde Epic Games nach der Veröffentlichung des Battle-Royale-Modus mit einer massiven Cheater-Welle konfrontiert. Tausende von ihnen wurden mittlerweile gebannt. Das scheint den Großteil jedoch nicht abzuschrecken, weshalb Epic Games nun zu härteren Mitteln greift.

Epic Games klagt laut Torrentfreak vor dem US-Bundesgericht in North Carolina gegen zwei Fortnite-Cheater. Den beiden Cheatern wird darin vorgeworfen, die Nutzungsbedingungen und die Endnutzer-Lizenzvereinbarung von Fortnite verletzt zu haben. Die Angeklagten hätten den Spielcode manipuliert und dabei die Urheberrechte von Epic Games verletzt.

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Die beiden Klageschriften sind laut Torrentfreak nahezu identisch. Epic Games erklärt darin, dass die beiden Cheater anderen Fortnite-Spielern durch ihr Vorgehen den Spaß verdorben hätten. Betrüger wie die Angeklagten zerstörten die Integrität von Fortnite und stifteten Chaos im Spiel, heißt es weiter.

Die beiden Beklagten sind den Angaben zufolge als Moderatoren oder Support-Personal für den Cheat-Provider AddictedCheats.net tätig. Laut der Klageschrift sei einer von ihnen bereits neunmal gebannt worden. Er sei jedoch immer wieder über einen neuen Account zurückgekommen. Er soll außerdem Cheat-Codes programmiert haben.

Der andere Beklagte wurde bislang erst einmal gebannt, er hatte jedoch im Internet damit angegeben, ebenfalls eigene Cheats für das Spiel zu entwickeln. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Beklagten Schadenersatzforderungen in Höhe von bis zu 150.000 US-Dollar. Ob die Klage auf andere Cheater tatsächlich eine abschreckende Wirkung haben wird, bleibt abzuwarten. (Denise Bergert) / (anw)

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