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Forza Horizon 4 angespielt: Gib Gas, ich will Spaß!

Im Open-World-Rennspiel Forza Horizon 4 liefern sich die Spieler vor prächtiger Kulisse Kopf-an-Kopf-Rennen – jetzt auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten.

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Forza Horizon 4 angespielt: Gib Gas, ich will Spaß!

(Bild: Microsoft)

Forza Horizon ist das Arcade-lastige Gegenstück zum Genre-Urgestein Forza Motorsport und setzt auf eine offene Spielwelt sowie Zugänglichkeit. Im nunmehr vierten Teil können die Spieler aus rund 450 Automodellen wählen und durch Großbritannien rasen. Während das Spielprinzip im Vergleich zu den Vorgängern gleich geblieben ist, sorgen unterschiedliche Jahreszeiten für Abwechslung.

Einfach losfahren, Rennen gewinnen und den Fuhrpark aufmotzen – das ist das Erfolgsrezept der Forza Horizon-Serie. Die ersten Rennen unserer Angespielt-Runde ähneln eher einer gemütlichen Sightseeingtour und machen den Einstieg für Anfänger leicht. Zügig sammeln die Spieler sogenannte Einflusspunkte und schalten weitere Modi wie Offroad- oder Drift-Herausforderungen frei. In einer Art Storymodus können die Spieler an ihrer Filmkarriere als Stuntfahrer basteln.

Die größte Neuigkeit für die Fans ist der Wechsel der Jahreszeiten. Einerseits werden die Spieler so gezwungen, ständig an ihrem Setup zu basteln, um auch auf rutschigen oder vereisten Straßen voranzukommen. Andererseits wird der Open-World-Aspekt betont: Überall sind nämlich Verstecke verteilt, die teilweise nur über einen vereisten See im Winter erreichbar sind.

Entdecker werden sich in der großen Spielwelt sowieso wohl fühlen. Schon nach ein paar Minuten ist die Weltkarte nicht nur voller Rennveranstaltungen, sondern auch gespickt mit Hinweisen auf spezielle Herausforderungen: Blitzer laden zum Rasen ein, über Rampen müssen Sprungrekorde gebrochen werden und überall stehen Schilder herum, die man überfahren muss, um an Einflusspunkte zu kommen. Sonderpunkte gibt es auch, wenn das Auto einfach durch die Gegend brettert, Zäune umreißt oder Laternenmasten umwirft. Realistisch ist das nicht, aber darum geht es auch gar nicht.

Forza Horizon 4 angespielt (5 Bilder)

Forza Horizon 4 sieht zu jeder Jahreszeit toll aus.
(Bild: heise online)

Abgesehen vom Auto-Tuning bleibt der Simulationsaspekt nämlich auf der Strecke. Der ruppige Fahrstil hinterlässt bestenfalls ein paar kurzzeitige Kratzer im Lack. Auf die Rennen hat der Zustand des Wagens keinen Einfluss. Deshalb fühlen sich hier besonders Arcade-Fans am wohlsten, die neben den Rennen durch die Gegend kurven wollen, entlegene Winkel erkunden und die Landschaft genießen.

Neben dem Solo-Modus bietet das Spiel auch eine so genannte Shared-World, in der die Spieler in Koop- oder PvP-Missionen gegeneinander antreten. Bei unserer Angespielt-Session konnten wir aufgrund leerer Server vor dem Release diese Modi noch nicht testen. Ein weiteres spannendes Spielelement wird erst in ein paar Wochen nachgeliefert: Mit dem Route Creator sollen die Spieler erstmals in der Reihe eigene Strecken entwerfen können.

Forza Horizon 4 bietet unkomplizierten Rennspaß in einer großen Spielwelt: Leerlauf gibt es kaum, ständig poppen auf der Landkarte neue Herausforderungen auf, die den Spieler bei Laune halten. Bei der prachtvollen Kulisse mit unterschiedlichen Jahreszeiten und zahlreichen Herausforderungen könnte man leicht übersehen, dass sich spielerisch nur wenig getan hat. Wer sich davon aber nicht stören lässt, kann stundelang sorglos das Gaspedal durchdrücken und sich auf dem Abenteuerspielplatz von Forza Horizon 4 austoben.

Die Forza Horizon 4 Ultimate Edition erscheint am 28. September und kostet ca. 100 Euro. Die Standard Edition erscheint am 02. Oktober und kostet 70 Euro. Das Spiel ist ausschließlich für Xbox One und Windows 10 verfügbar. Ab Launch wird das Spiel auch im Xbox Game Pass enthalten sein. USK ab 6. Für unser Angespielt haben wir ein paar Stunden gespielt. (dahe)

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