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Foto-CMS Koken sucht Käufer

Mit Koken können Fotografen ohne viel Aufwand schicke Foto-Websites erzeugen und verwalten. Nun steht das Content-Management-System zum Verkauf: "Make us an offer", fordern die Entwickler.

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Koken.me

(Bild: http://koken.me)

Die Entwickler von Koken wollen ihr Content-Management-System verkaufen. Das CMS erzeugt und verwaltet schicke Foto-Websites und lässt sich etwa mit Lightroom koppeln und befüllen. Was die Entwickler für ihr Projekt haben wollen, verraten sie nicht – und fordern nur: "Make us an offer".

Nutzer, die Koken verwenden, müssen sich keine Sorgen machen: Die Verkaufsabsicht habe keine Auswirkungen auf die mit Koken betriebenen Websites. Der Koken Store werde weiterhin geöffnet bleiben und interessierte Nutzer können sich auch weiterhin Koken auf ihrem Server installieren. Sobald der Verkauf abgeschlossen ist, werde man die Community informieren.

Mit Liebe entwickelt

Hinter Koken stecken zwei Entwickler und ein Designer, deren Idee es war, ein leistungsfähiges CMS für Foto-Websites zu schaffen. Anfang 2013 erschien die erste Beta-Version von Koken. Die Nutzung des CMS kostet nichts, Geld verdienen die drei Macher mit dem Verkauf von Design-Vorlagen und Plug-ins.

Fotografen überzeugte das CMS durch eine einfache Bedienung und die Verbindung mit Lightroom. In einem Blogpost bezeichnet Produkt-Designer Todd Dominey die Entwicklung von Koken als große Herausforderung, aber auch als "true labor of love".

Foto-CMS Koken (4 Bilder)

Das CMS Koken verwaltet Fotos und erzeugt schicke Websites. Nun steht das Projekt zum Verkauf.

Käufer gesucht

Für den Kauf von Koken suchen die Macher nun eine Einzelperson oder ein Unternehmen, damit das Projekt "neue Energie erhält". Als Kaufanreiz veröffentlichte Dominey einige Statistiken: So wurde Koken bislang 80.000 Mal installiert – die Hälfte davon seit April 2014. Täglich kommen etwa 100 neue Installationen hinzu. Durchschnittlich 12.000 US-Dollar nehmen die Entwickler durch Koken im Monat ein.

Das Geld verdienen Dominey und seine Mitstreiter in ihrem Koken Store, der im Frühling 2014 online ging. "Nach vier Jahren haben wir endlich was verdient", schreibt Dominey. Doch nach der langen Arbeit wurde den drei Entwicklern jetzt klar, dass sie neue Karriere-Chancen nutzen wollen. Das "Kapitel Koken" sei für die Gründer beendet. Ein weiteres Kapitel soll ein neuer Besitzer schreiben und der Koken-Community künftig die Zeit schenken, die sie verdiene.

Zu Koken siehe auch in c't 14/2014:

(dbe)

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