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Foto-Entwickler im Test: Es muss nicht immer Lightroom sein

Raw-Dateien bieten so viel Potenzial, dass ein Foto-Entwickler beinahe Pflicht ist. Neben Lightroom und Capture One gibt es viele Alternativen.

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Adobe Lightroom hat immer noch die größte Nutzerbasis unter den Foto-Entwicklern, aber es gibt etliche Alternativen. Das beginnt bei Adobe selbst: Neben dem mittlerweile über zehn Jahre alten Lightroom Classic hat der Software-Hersteller das Cloud-gestützte Lightroom CC neu entwickelt. Es ist schlanker und reagiert schneller als der ältere Bruder, speichert aber auch Fotos und Bibliothek in der Cloud. Je größer die Foto-Bibliothek, desto unpraktischer wird das, weshalb Lightroom CC eher als Ergänzung für mobilen Workflow zu Lightroom Classic zu sehen ist.

Daneben gibt es etliche Alternativen, beispielsweise das Profi-Werkzeug Capture One, das sich besonders für die detailverliebte Arbeit am einzelnen Bild anbietet. Das DxO PhotoLab hingegen nimmt dem Nutzer die Arbeit aus der Hand, indem es die Foto-Entwicklung an Algorithmen und Korrekturprofile auslagert.

Alien Skin Exposure und ON1 Photo Raw legen einen starken Akzent auf Verfremdung – ursprünglich handelt es sich bei diesen Kandidaten um Effekt-Plug-ins für Photoshop. Mittlerweile haben die Hersteller sie zu vollständigen Foto-Suiten ausgebaut, mit denen man auch Belichtung und Farbwerte korrigieren kann.

Zwei Foto-Entwickler sind Open Source und somit kostenlos: Darktable und RawTherapee stehen plattformübergreifend für Windows, macOS sowie Linux zur Verfügung. Ihr großes Werkzeugsortiment müssen sich interessierte Nutzer erst einmal erschließen, dann bekommen sie aber jeweils eine umfangreiche Arbeitsumgebung für die Foto-Entwicklung zum Nulltarif.

Mehr zu alternativen Foto-Entwicklern lesen Sie in der aktuellen c't 5/2019:

(akr)