Foursquare 3.0 personalisiert Empfehlungen

Das ortsbezogene Netzwerk Foursquare analysiert in Version 3.0 Nutzerdaten, um personalisierte Empfehlungen zu Restaurants und anderen Orten in der Umgebung geben zu können.

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Foursquare 3.0 gibt Empfehlungen anhand der Profile seiner Nutzer.

Der ortsbezogene Dienst Foursquare hat ein umfangreiches Update seiner Android- und iPhone-App veröffentlicht. Mit Version 3.0 fügt der Dienst eine Reiter "Erkunden" im Hauptmenü hinzu, hinter dem Empfehlungen von Orten in der Umgebung stecken. Der Anwender kann die Tipps nach Kategorien wie Restaurants oder Nachtleben filtern und als Ebene auf Google Maps anzeigen. Bisher listete der Dienst, in dem Nutzer virtuell an Orten einchecken und sich mit anderen über Restaurants, Kneipen und Co. austauschen können, Orte nach der Entfernung zum Aufenthaltsort auf.

Im Firmenblog beschreibt CEO Dennis Crowley, wie die Empfehlungs-Ranglisten in "Erkunden" erstellt werden. So berücksichtigt Foursquare unter anderem, an welchen Orten man selbst, Freunde und andere Nutzer in der Vergangenheit häufig eingecheckt haben, aber auch, zu welcher Art von Orten man bisher gerne gegangen ist, wieviel individuelle Tipps für einen Ort existieren und an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie besonders häufig besucht werden.

Die Empfehlungen stellt Foursquare unter anderem als Ranking auf Google Maps dar.

Auch die Statistik-Werkzeuge der App hat Foursquare überarbeitet: Die Rangliste, die die Aktivität des Anwenders mit der von seinen Foursquare-Kontakten vergleicht, hat nun ein ausgefeilteres Punktesystem und detailliertere Analysen der eigenen Ausgeh-Vergangenheit. Ziel der Neuerungen sei es, Leute auch mal in ein ihnen unbekanntes Restaurant zu locken oder etwas weiter weg von der eigenen Umgebung wegzugehen, so Crowley.

Das Geschäftsmodell setzt auf gezielte Werbung vor Ort. Foursquare-Partner können Nutzern spezielle Rabatte oder virtuelle Gutscheine anbieten, wenn sie bei ihnen einchecken. Dieses System hat Foursquare verfeinert: So können Werbetreibende nun beim Verteilen der Gutscheine gezielt sechs unterschiedliche Nutzerprofile ansprechen: große Gruppen, kleine Gruppen, Stammgäste, Neukunden, die häufigsten Besucher eines Orts oder alle Kunden. (acb)