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Foxconn steigt bei Cyanogen ein

Mit einem Investment von Foxconn schließt Cyanogen seine aktuelle Finanzierungsrunde. Wieviel Geld der taiwanische Auftragsfertiger an den Entwickler des wohl bekanntesten Custom-ROM bezahlt hat, wurde nicht bekannt.

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Foxconn steigt beim Android-Spezialisten Cyanogen ein

Der Android-Spezialist Cyanogen, der den Einfluss von Google auf das Mobilbetriebssystem eindämmen will, hat einen weiteren starken Partner gefunden. Der Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Produzent von Apple-Geräten bekannt ist, stieg bei der Firma aus Kalifornien ein. Finanzielle Details wurden in der Mitteilung vom späten Dienstag nicht genannt.

Cyanogen entwickelt mit CyanogenMod und Cyanogen OS Android-Versionen, die ohne Google-Dienste wie Gmail, Maps oder die App-Plattform Play Store auskommen. Die Software gilt als populärstes und am besten gepflegtes Custom-ROM. Nachdem eine erste Kooperation mit der chinesischen Marke OnePlus beendet wurde, suchte das Unternehmen nach neuen Partnern für seine Arbeit. Vor wenigen Wochen hatte bereits der Googles Erzrivale Microsoft eine strategische Partnerschaft mit Cyanogen geschlossen.

Google entwickelt Android und stellt es nicht nur Geräteherstellern als Open Source zur Verfügung. Es ist grundsätzlich kostenlos und kann von allen weiterentwickelt werden – für die Nutzung von Google-Diensten ist aber eine Lizenz nötig. Cyanogen verfolgt die Strategie, ein vollständiges Android-System ohne Google auf die Beine zu stellen (mho)