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France Telecom mit letztem Einsatz vor Orange-Börsengang

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Dem französischen Fernmelde-Riesen France Telecom hat das zunehmende internationale Geschäft im vergangenen Jahr einen Umsatzsprung von 23,7 Prozent auf 33,6 Milliarden Euro beschert. Dies teilte das Unternehmen kurz vor dem Börsengang seiner Mobilfunktochter Orange mit.

Der Einführungspreis der Aktie von Orange, die in Paris und London in den Handel kommt, ist auf 9,5 Euro festgesetzt worden. Damit blieb der Preis leicht unter der Schätzung von Analysten, die zuletzt noch von 10 Euro ausgegangen waren. In den letzten Tagen hatte France Telecom immer mehr Abstand von der ursprünglich geplanten Preisspanne von 11,5 bis 13,5 Euro für die Orange-Börseneinführung nehmen müssen. Nach dem Kauf der britischen Orange von Vodafone Anfang letzten Jahres hatte France Telecom im November 2000 auch die Anteile des deutschen Energie-Konzerns E.ON an der Schweizer Orange übernommen.

Nach Angaben von France Telecom stieg der Umsatz von Orange im vergangenen Jahr um 82,4 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Kunden von Orange nahm nach Unternehmensangaben um 136 Prozent von 13 Millionen auf 30,5 Millionen zu. Orange ist nach eigenen Angaben in insgesamt 19 Ländern vertreten.

France Telecom teilte weiterhin mit, dass der Umsatz der Internet-Tochter Wanadoo im vergangenen Jahr um 34,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen ist. Die Zahl der Kunden sei dabei um etwa 80 Prozent auf jetzt 2,4 Millionen Abonnenten gestiegen. (pmz)