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Französische Kulturszene unterstützt EU-Urheberrechtsreform

Persönlichkeiten aus Frankreichs Kulturszene machen sich kurz vor einer Abstimmung für die EU-Urheberrechtsreform stark. "Das Urheberrecht ist heute in Gefahr".

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Eiffelturm

(Bild: dpa, Lucas Dolega)

Wenige Tage vor einer entscheidenden Abstimmung im Europaparlament haben sich mehr als 200 Persönlichkeiten aus Frankreichs Kulturszene für eine Reform des Urheberrechts stark gemacht. "Das Urheberrecht ist heute in Gefahr, in Frankreich und in der ganzen Welt", heißt es in einem am Sonntag im Journal du Dimanche veröffentlichten Appell. Damit sei auch das gesamte Gesellschaftsmodell gefährdet. Jetzt müsse auf europäischer Ebene gehandelt werden.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören Frankreichs Kulturministerin Françoise Nyssen, mehrere ihrer Amtsvorgänger sowie die Sänger Stromae und Jean-Jacques Goldman.

Am Mittwoch will sich das Europaparlament in Straßburg auf seine Position zur umstrittenen Reform festlegen. Dann könnten Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten beginnen. Die Parlamentarier könnten den Plänen aber auch vorerst eine Absage erteilen.

Kritiker sehen in der Urheberrechtsreform eine Gefahr des freien Internets. Befürworter argumentieren, mit der Neuregelung könnten Medienschaffende mehr an den Gewinnen von Internet-Unternehmen wie Google oder YouTube teilhaben.

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(dpa) / (bme)

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