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Französische Regierung soll France Telecom unerlaubt subventioniert haben

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Die EU-Kommission wirft der französischen Regierung vor, den Telecom-Konzern France Telecom unerlaubt subventioniert zu haben. Einige Behörden sollen dem Unternehmen im Jahr 2002 Kreditbürgschaften geboten haben, während France Telecom selbst kaum Sicherheiten bieten konnte, berichtet die Financial Times. Die Franzosen hatten 70 Milliarden Euro Schulden aufgehäuft, während der Marktwert des Unternehmens auf 10 Milliarden Euro zurückgegangen sei.

Die französische Regierung will die Vorwürfe so nicht gelten lassen. Sie spricht in einer Antwort an die EU-Kommission von einer psychologischen Unterstützung für France Telecom. Die Wettbewerbshüter um EU-Kommissar Mario Monti wollen sich in ihrer Argumentation auf Entscheidungen in früheren französischen Gerichtsverfahren berufen, in denen es darum ging, dass sich die allgemeine Zusage einer Unterstützung als konkrete Subvention auswirken könne. (anw)