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Freenet verliert Umsatz und steigert Gewinn

Mit seinem Gewinn und Umsatz traf der Mobilfunkanbieter im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten.

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Die Konzentration auf profitableres Geschäft zahlt sich für den Mobilfunkanbieter Freenet allmählich aus. Der operative Gewinn (Ebitda) legte laut Mitteilung verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent auf 87,6 Millionen Euro zu. Damit traf es die Erwartungen von Analysten. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie deutlich zu.

Freenet-Zenrale in Büdelsdorf

(Bild: Freenet)

Unter dem Strich blieben 57,1 Millionen Euro übrig, 1,7 Millionen mehr als vor einem Jahr. Dagegen ging der Umsatz um gut 10 Prozent auf 727,2 Millionen Euro zurück, vor allem weil das Unternehmen den margenschwachen Verkauf von Mobiltelefonen drosselte.

Die Zahl der Kunden legte um 3,3 Prozent auf 8,84 Millionen zu. Dabei gewann die Billigsparte 190.000 Kunden, die Vertragskunden wuchsen um 95.000. Allerdings ging der monatliche Umsatz pro Vertragskunde um einen Euro auf 22,50 Euro zurück. Viele Bestandskunden hatten angesichts des harten Wettbewerbs auf günstigere Verträge umgestellt.

An den Prognosen für den Gewinn hielt der Vorstand fest. Demnach soll in diesem Jahr das Ebitda von 357 Millionen auf 365 Millionen Euro steigen, 2015 liegt das Ziel bei 370 Millionen. Allerdings musste der Konzern zugleich seine Erwartungen für den Umsatz zurücknehmen. Nun rechnet der Vorstand mit einem Rückgang in diesem Jahr und mit einer Stabilisierung im kommenden Jahr. Bislang hatten die Norddeutschen noch auf leicht wachsende Erlöse gehofft. (dpa) / (anw)

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