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Freies Vektorgrafikprogramm Inkscape kann jetzt PDFs editieren

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Keine zwei Monate nach Veröffentlichung der Version 0.45 hat das Open-Source-Projekt eine deutlich verbesserte Fassung der Vektorgrafiksoftware Inkscape herausgegeben. Sie bringt laut den Entwicklern ähnliche Fähigkeiten wie die teuren Zeichenprogramme Illustrator, FreeHand, CorelDraw oder Xara X mit.

Inkscape erlaubt es Nutzern, unter anderem mit Formen, Farben, Texten, Mustern und Farbverläufen umzugehen und komplizierte Pfadoperationen durchzuführen. Standardmäßig nutzt das Programm das vom W3C genormte SVG-Dateiformat, kann Zeichnungen aber auch als PNG-Dateien und in verschiedenen vektorbasierten Formaten ausgeben. Durch den nativen PDF-Support lassen sich Grafiken als PDFs speichern. Darüber hinaus kann Inkscape PDF-Dokumente importieren und editieren.

Zahlreiche weitere Verbesserungen betreffen unter anderem eine erhöhte Performance und eine neue 3D-Box, mit der sich Zeichnungen mit korrekter Perspektive erstellen lassen sollen. Das kostenlose Inkscape steht für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. (db)