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Freigabe der Linux-Distribution Fedora Core 4 verzögert sich

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Das Fedora-Projekt hat die eigentlich für den heutigen Montag geplante Veröffentlichung von Fedora Core 4 um eine Woche auf den 13. Juni verschoben. Grund scheinen juristische Unsicherheiten beim bislang geplanten Codenamen zu sein -- daher soll der Codename zum Release nunmehr "Stentz" lauten. Red Hat möchte hier Streitigkeiten aus dem Weg gehen, wie sie etwa die Mozilla Foundation bei der Namensumwandlung von Phoenix über Firebird zu Firefox hinnehmen musste.

Zu den Neuerungen von Fedora Core 4 zählen die Integration von Xen, GCC 4.0, Gnome 2.10, KDE 3.4 sowie Kernel 2.6.12-rc5 und eine Beta von OpenOffice 2.0. Ursprünglich sollten zur Fertigstellung der Distribution sowohl vom Kernel als auch von OpenOffice endgültige Versionen vorliegen. Die Projekte konnte ihre Zeitplanungen jedoch auch nicht einhalten, daher will das Fedora-Projekt die Release-Versionen von OpenOffice 2.0 und Kernel 2.6.12 als Updates nachliefern.

Im öffentlich verfügbaren Entwicklungszweig sind unterdessen bereits die ersten Änderungen eingeflossen, die zu Fedora Core 5 führen sollen -- dieser wird nicht wie sonst üblich in sechs, sondern möglicherweise erst in 9 Monaten erscheinen. Details zu der am vergangenen Freitag angekündigten Übergabe des Fedora-Projekts an eine unabhängige Stiftung hat der Fedora-Sponsor Red Hat noch nicht bekannt gegeben. (thl)

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