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Frequenzauktion kommt nur schleppend in Gang

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Inzwischen ist die 33. Runde der Frequenzauktion beendet. Das höchste Gebot im begehrten 800-MHz-Spektrum hat bislang O2 Germany abgegeben.

(Bild: Bundesnetzagentur)

Die Versteigerung von neuen Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur kommt nur langsam in Schwung. In der ersten Auktionswoche gaben die vier deutschen Mobilfunkbetreiber für die verschiedenen Pakete bis zum Freitagmittag Höchstgebote von insgesamt rund 185 Millionen Euro ab. Das ist gut doppelt so viel wie das Mindestgebot zum Start der Auktion am vergangenen Montag. Experten erwarten aus der Versteigerung Erlöse in einem einstelligen Milliardenbereich. Ein Ende der Auktion in Mainz ist nicht absehbar.

Der Bieterkampf in Mainz ist die bislang größte Versteigerung von Funkfrequenzen in Deutschland. Erwartungsgemäß sind die Frequenzen im Bereich von 800 Megahertz unter den vier Unternehmen die begehrtesten. Diese Frequenzen waren durch die Umstellung des Rundfunks auf die Digitaltechnik frei geworden. Diese sogenannte Digitale Dividende soll vor allem zum Ausbau des schnellen Internets auf dem Lande zum Einsatz kommen.

Mit den neuen Spektren wollen die Unternehmen neben einer besseren Internetversorgung auf dem Land ihre Netze für die zu erwartende Datenexplosion im mobilen Internet fit machen. Dabei geht es auch um den Einsatz von neuen mobilen Übertragungstechniken. Der Bedarf ist nach Einschätzung der Bundesnetzagentur angesichts der stark wachsenden Datenvolumina im Mobilfunknetz enorm groß. Deutschland ist das erste europäische Land, in dem die neuen Frequenzen versteigert werden. (pmz)