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Friendster erhält Patent auf soziale Netze

Der Social-Networking-Dienst Friendster hat ein Patent für die Auswertung sozialer Netze zur Vermittlung von Kontakten erhalten. Die bereits am 16. Juni 2003 eingereichte Patentschrift wurde am 27. Juni 2006 als US-Patent Nummer 7,069,308 anerkannt. Sie beschreibt einen Mechanismus, persönliche Bekanntschaften zwischen angemeldeten Benutzern eines Computersystems zu speichern. In diesem Graphen kann man dann nach Profilen suchen, die nicht weiter als eine vorgegebene Anzahl von Schritten voneinander entfernt sind, und das System vermittelt einen direkten Kontakt zwischen diesen Usern. Des Weiteren beschreibt das Patent Mechanismen, E-Mail-Einladungen an noch nicht registrierte Freunde registrierter Benutzer zu verschicken.

Da das Patent sehr allgemein gehalten ist, könnte es auch auf zahlreiche andere Social-Networking-Dienste zutreffen, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Friendster hat sich bisher nicht dazu geäußert, wie man das Patent anwenden will.

Siehe dazu auch in Telepolis: (bo)

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