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Frühchen-Webcams in der Kinderklinik

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Eltern von zu früh geborenen Kindern können ihren Nachwuchs künftig über das Internet auf der Frühchenstation der Berliner Charité beobachten. Mit dem Projekt "Sternchenstunde" soll Eltern, Geschwistern und anderen Verwandten ermöglicht werden, den neuen Familienzuwachs während der oft wochenlangen Behandlung in der Klinik für Neonatologie auch aus der Ferne zu bewundern, wie die Deutsche Kinderhilfe mitteilte. Das Angebot wird am kommenden Dienstag in der Charité vorgestellt.

Die Videoaufnahmen von den Frühgeborenen werden allerdings nicht für alle Interessierten zu sehen sein, sondern passwortgeschützt nur für Angehörige und Bekannte der jeweiligen Familien, hieß es. Ziel sei, dass die Familien ihren Nachwuchs schon vor der Entlassung aus der Klinik näher kennen lernen können. Außerdem solle so die Bindung zu dem Kind intensiviert werden.

Die Klinik für Neonatologie der Charité betreut pro Jahr etwa 250 frühgeborene Kinder. Sie wurde im Jahr 1970 als eine Unterabteilung der Charité-Kinderklinik gegründet und ist damit eine der ältesten Neugeborenen-Kliniken Deutschlands. In der Klinik gibt es 31 Betten, davon 16 Intensivtherapie-Plätze. (dpa) / (bo)

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