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Für 2,5 Pfennig bundesweit ins Hochschulnetz

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Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) und Talkline stellen auf der CeBIT einen ortsunabhängigen Zugang in die internen Netze deutscher Hochschulen vor. Mit DFN@Home können sich Studenten bundesweit und rund um die Uhr für 2,48 Pfennig pro Minute in ihr jeweiliges Hochschulnetz einwählen. Sofern sich alle Hochschulen an DFN@home beteiligen, profitieren davon bis zu 1,8 Millionen Studenten und 400.000 Mitarbeiter.

Die Hochschulen hatten das DFN im Sommer letzten Jahres gebeten, den Netzzugang für Studenten neu zu regeln. Die relativ hohen Preise für Ortsgespräche machten die weit verbreitete Direkteinwahl zunehmend unattraktiv. Das DFN startete im Herbst 2000 deshalb eine europaweite Ausschreibung, die Talkline letztlich gewann. Seit März läuft DFN@Home als Pilot an acht Hochschulen. Am ersten April soll der Regelbetrieb starten. Dem DFN liegen bislang 70 Anfragen von überwiegend größeren Unis und Hochschulen vor.

DFN@Home bietet nicht automatisch Zugang zum Internet. "Das ist eine reine VPN-Lösung", betont Ulrich Kähler vom DFN. Jede Hochschule entscheide selbst über die verfügbaren Inhalte und Dienste. Immer wichtiger würden dabei interne Angebote, die nur den immatrikulierten Studenten zur Verfügung stehen. Kähler nannte von den Unis als Campuslizenz erworbende Software und spezielle Dienste der Bibliotheken.

Die Einwahl in DFN@Home erfolgt von jedem beliebigen Standort über eine bundesweit einheitliche Nummer analog oder digital. Über das Glasfaserbackbone von Talkline wird eine gesicherte Datenübertragung zu zwei Übergabepunkten in das DFN-Netz aufgebaut. Nähere Informationen gibt es unter www.studenten-ins-netz.de. (hod)