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Fujitsu Esprimo G558: Mini-PC mit USB-C für Display und Stromversorgung

Fujitsus Esprimo G558 setzt auf Coffee-Lake-CPUs mit bis zu sechs Kernen und lässt sich auch hinter Monitoren montieren, die ihn sogar speisen können.

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1-Liter-PC mit USB-C für DisplayPort und Stromversorgung

Der Esprimo G558 passt hinter Monitore.

(Bild: Fujitsu)

Ab sofort liefert Fujitsu den neuen Mini-PC Esprimo G558 aus. Der Rechner steckt einem Gehäuse mit nur 0,86 Litern Volumen. Dabei verwendet Fujitsu aber nicht die bei Mini-PCs sonst häufigen Mobilprozessoren. Stattdessen gibt es in allen Konfigurationen nur Intels Core-i-CPUs der achten Generation (Coffee Lake), und zwar in den unter Last sparsameren Desktop-Versionen mit T am Ende der Modellbezeichnung.

Zur Wahl stehen die Modelle Core i7-8700T, Core i5-8500T, Core i5-8400T und Core i3-8300T. Bis auf den i3 handelt es sich um Sechskerner, der i7 bietet zudem Hyper-Threading. Die CPUs benötigen je nach Modell höchstens 35 Watt TDP, sodass sich der Zwerg-PC über USB-C mit Power Delivery (PD) mit Strom versorgen lässt. Da dieselbe Buchse auch DisplayPort 1.2 durchleitet, kann sie als einzige Verbindung zum Monitor dienen. Zudem lässt sich der Rechner dann über das Display einschalten.

Den USB-C-Port gibt es jedoch nur optional und auch nur einmal an der Rückseite des Rechners. Er ist in den Standardkonfigurationen nicht vorgesehen und muss bei Bestellung eigens konfiguriert werden. Mit VESA-Adaptern lässt sich der PC hinter ein Display schrauben.

Der Fujitsu Esprimo G558

(Bild: Fujitsu)

PCIe-SSD und 2,5-Zoll-Laufwerk

An der Front gibt es je einmal USB 3.1 Gen 1 und USB 2.0, hinten befinden sich noch je zwei weitere Buchsen beider Schnittstellen, zusätzlich auf Wunsch auch die erwähnte C-Buchse. Neben dieser stehen noch HDMI und ein großer DisplayPort für Monitore bereit, sodass sich insgesamt drei Bildschirme ansteuern lassen.

Gigabit-Ethernet gibt es ebenso wie WLAN nach 802.11ac mit zwei Streams, also maximal 866 MBit/s brutto. Die M.2-Karte stellt auch Bluetooth 5.0 bereit. Ein Cardreader ist nicht vorhanden.

Beim Speicher ist der Fujitsu Esprimo G558 flexibel. Sowohl eine NVMe-SSD mit 256, 512 oder 1.024 GByte lässt sich verbauen wie auch ein 2,5-Zoll-Laufwerk, das aber höchstens sieben Millimeter dick sein darf.

Zwei SO-DIMM-Slots für den Arbeitsspeicher nach DDR4 sind vorhanden, sie können mit 16-GByte-Modulen bestückt werden, sodass sich maximal 32 GByte ergeben. Fujitsu belegt in den Werksausstattungen nur jeweils einen Slot. All das hat einen üppigen Preis: Es geht bei 670 Euro los. (nie)

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