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Fujitsu-Siemens: Im nächsten Jahr verdienen wir!

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Der europäische Computergigant Fujitsu-Siemens Computers (FSC) wird zum Ende des Geschäftsjahres 2000 einen Verlust von etwa 79 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Erst im kommenden Jahr will man Geld verdienen: Der Umsatz soll dann um 10 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro steigen.

Auf der CeBIT gab das Ende 1999 aus den Computersparten von Fujitsu und Siemens zusammengefügte Unternehmen erstmals Ergebnisse für das erste volle Geschäftsjahr 2001 bekannt, das am 31. März endet. Demnach hat man im ersten Halbjahr noch 109 Millionen Euro Verluste eingefahren, im zweiten Halbjahr aber 30 Millionen Euro Plus erreicht.

Das angestrebte Wachstum im kommenden Geschäftsjahr sollen vor allem die Bereiche Server (Enterprise-Segment) und Mobilgeräte bringen: Die Enterprise-Sparte plant 29 Prozent Zuwachs, 34 Prozent mehr sollen es bei den Notebooks werden. Beide Zahlen setzen voraus, dass FSC deutlich stärker wächst als der Markt.

FSC-Chef Paul A. Stodden erwähnte auch zwei neue Produkte, die zum Erfolg beitragen sollen: Ein Kombigeräte aus PDA und GSM-Handy, das erst im Herbst erscheint und auf den Firmenmarkt zielt, sowie die neuen Amilo-Notebooks für Privatkunden.

Die Amilo-Serie wird offiziell erst morgen vorgestellt, ist aber auf dem FSC-Stand 5e2 in Halle 1 schon zu sehen. In den zweifarbigen Gehäusen, die rund 3 Kilogramm auf die Waage bringen, stecken Mobile-Celeron- oder Pentium-CPUs von Intel. Die Preise reichen von etwa 2100 bis 4500 DM, je nach Ausstattung. Die Geräte sind mit 12,1-Zoll-HPA-, 12,1-Zoll-TFT- und 14-Zoll-TFT-Schirm erhältlich. CD- oder DVD-ROM- sowie Diskettenlaufwerk, VGA- und TV-Out-Buchse gehören immer dazu. Die Almilos sollen über die großen Technikmärkte ab etwa Mai erhältlich sein. (ciw/ct)/ (pmz)