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Fujitsu Siemens will weiterhin Computer für Privatkunden bauen

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Der Computer-Hersteller Fujitsu Siemens will auch nach der Komplettübernahme durch den japanischen Fujitsu-Konzern Geräte für Privatkunden anbieten. "Endverbraucher werden weiterhin adressiert", sagte Technologie-Chef Joseph Reger der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Billiggeräte werden sie von uns aber immer seltener sehen, dafür mehr Computer mit gehobener Ausstattung und Services." Das könne etwa ein Rundum-Sorglos-Paket sein mit Datensicherung und Updates. Siemens hatte kürzlich den Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen erklärt.

Auf Preisschlachten vor allem mit asiatischen Konkurrenten will sich das Unternehmen nicht einlassen. "Marktanteile werden gekauft", sagte Reger. An den gerade besonders beliebten Netbooks lasse sich beispielsweise kaum etwas verdienen. Insbesondere durch diese Geräteklasse hatte der taiwanesische Konkurrent Acer den bisherigen europäischen Marktführer Fujitsu Siemens von der Spitzenposition verdrängt. Jetzt ist nach Daten des Marktforschers Gartner auch noch der US-Rivale Hewlett-Packard vorbeigezogen. "Die Position wird schwieriger", räumte Reger ein. Alternativen zum eingeschlagenen Weg sieht er aber keine: "Wir geben Marktanteile ab, um Profitabilität zu bekommen." (dpa) / (anw)