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Funknetz-Steuerung

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Netgear hat den WLAN-Controller WFS709TP vorgestellt, der bis zu 16 Access Points (APs) verwaltet. Laut Hersteller können bis zu drei Controller zusammenarbeiten, sodass das Funknetz aus insgesamt 48 Basisstationen wie beispielsweise dem WAGL102 (802.11a/g) und dem WGL102 (802.11g) bestehen kann. Der Controller arbeitet auch mit den älteren APs WAG102 und WG102 zusammen, nachdem man deren Firmware aufgefrischt hat.

Der WFS709TP authentifiziert WLAN-Benutzer und -Geräte per IEEE 802.1x, wofür er EAP-TLS, -TTLS oder PEAP nutzt. Zugangsdaten holt sich der Controller bei einem RADIUS- oder LDAP-Server. Eine eingebaute Datenbank liefert sie auch dann, wenn diese Server ausfallen. Außerdem kann der Controller den Zutritt von Clients über die Hardware-Adresse, die SSID oder abhängig vom Ort regeln. Laut Netgear verwaltet ein Gerät bis zu 256 Benutzer. Mehrere WLAN-Zellen steuert der Controller über Multi-SSID. Außerdem baut das Gerät bei Bedarf virtuelle Netzwerke (VLANs) auf und verteilt mittels DHCP Netzwerkeinstellungen wie IP-Adresse und Subnetz-Maske. Die Verwaltung des Gerät übernehmen eine Browser-Oberfläche oder eine Kommandozeile (SSH, Telnet, Seriell). Statusmeldungen und Warnungen versendet der Controller per SNMP (v3/v2) oder an einen SYSLOG-Server.

Angeschlossene APs versorgt der Controller über seine acht Fast-Ethernet-Schnittstellen mit Strom (PoE). Über einen Gigabit-Port kommuniziert der WFS709TP mit dem LAN und weiteren WLAN-Controllern. Das Gerät und die beiden APs WAGL102 und WGL102 sollen im dritten Quartal 2007 erhältlich sein.

WFS709TP, WAGL102 und WGL102
WLAN-Controller und -Basisstationen
Hersteller Netgear
Systemanforderungen WAN, LAN
Weitere Informationen Produktankündigung
Preis WFS709TP: 2900 US-Dollar; WAGL102: 250 US-Dollar; WGL102: 210 US-Dollar

(rek)