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Fusion von T-Mobile und Sprint: Angeblich Ultimatum der US-Regierung

Einem Medienbericht zufolge haben US-Mobilfunkprovider T-Mobile und Sprint eine Frist von wenigen Tagen, um Bedenken gegen ihre Fusion auszuräumen.

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(Bild: Sprint)

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Die angestrebte Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint steht einem US-Medienbericht zufolge vor einem Ultimatum. Das US-Justizministerium fordere eine Lösung in der kommenden Woche, berichtete der US-Sender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Sonst werde Klage gegen den Zusammenschluss erhoben. Es gebe weiterhin kartellrechtliche Bedenken, die durch Veräußerungen von Geschäftsteilen an einen Wettbewerber ausgeräumt werden müssten. T-Mobile und Sprint äußerten sich zunächst nicht.


Der Widerstand gegen die in den vergangenen Jahren schon wiederholt gescheiterte Fusion der dritt- und viertgrößten US-Mobilfunker ist ohnehin schon hoch. 13 US-Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington haben Klage gegen den Zusammenschluss eingereicht, weil sie wegen zu großer Marktmacht Nachteile für Verbraucher und Mitarbeiter befürchten. Eigentlich wollen die Unternehmen ihren Deal bis zum 29. Juli unter Dach und Fach bringen, aber zuletzt war in US-Medien bereits über eine Verschiebung spekuliert worden. (mho)