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Fußball: Bundesligatrainer dürfen während des Spiels Mobilgeräte nutzen

Mobilgeräte und elektronische Kommunikation ziehen nun auf die Trainerbänke der Bundesliga ein – die DFL erlaubt die Technik ab kommender Saison.

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Fußball-Fans im Stadion fackeln Bengalos ab.

Bayern-Fans vor Beginn des Finales im Londoner Wembley-Stadion.

(Bild: dpa, Peter Kneffel)

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Die deutsche Fußballliga DFL erlaubt jetzt bei Spielen der ersten und zweiten Bundesliga den Einsatz elektronischer Kommunikation und technischer Hilfsmittel in der "technischen Zone“ um die Trainerbank. Ab der Saison 2018/19 könnten Trainer etwa Mobilgeräte zu Taktik- und Coachingzwecken einsetzen. Ebenfalls könnte von der Trainerbank aus auch elektronisch mit Mitgliedern des Trainerstabs auf der Tribüne kommuniziert werden.

Trainer könnten so während des Spiels zum Beispiel Daten aus den 2016 eingeführten elektronischen Leistungs- und Aufzeichnungssystem (ELAS) auf einem Tablet abrufen und nutzen. Ein weiterer legitimer Einsatzzweck sei das Wohl verletzter Spieler – Betreuer, die auf dem Feld behandeln, könnten so direkt mit Kollegen auf der Trainerbank kommunizieren. Andere Einsatzzwecke könnten aber auch als missbräuchlich sanktioniert werden, heißt es in der Mitteilung der DFL. Als Beispiel wird der Versuch genannt, mit gerätegestützten Nachweisen beim Schiedsrichterteam zu reklamieren.

Pro Mannschaft seien jeweils bis zu drei Mobilgeräte gestattet, teilte die DFL mit. Für Heim- und Gastmannschaft müssten dann auch im Bereich der beiden Trainerbänke die entsprechenden "Mindestvorraussetzungen“ geschaffen werden – sprich Netzwerk-Anbindung. Die DFL setzt mit ihrer Entscheidung einen Beschluss des International Football Association Boards vom März 2018 um.

Siehe dazu auch:

(axk)