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"Fußball kann ein großes Publikum für Robotik interessieren"

Der Leiter der RoboCup Dutch Open hält die regelmäßig ausgetragenen Fußball-Turniere für ein gutes Mittel, um ein großes Publikum für das Thema Robotik zu begeistern. "Wir haben hier 200 Plätze, und sie waren schon am ersten Tag des Turniers fast vollständig gefüllt", sagte René van de Molengraft im Gespräch mit heise Hardware Hacks. "Aber solche Veranstaltungen kosten viel Geld. Wir müssen daher alle Teams ermutigen, die Resultate ihrer Forschungen zu publizieren, um den wissenschaftlichen Wert ihrer Arbeiten zu unterstreichen."

Der wissenschaftliche Wert eines Roboter-Fußball-Turniers liegt nach Ansicht van de Molengrafts darin, Erfahrungen für neue Robotergenerationen zu gewinnen. "Schauen Sie sich Roboter in der Fabrik an: Sie führen ständig die gleichen Bewegungen in einer vollständig kontrollierten Umgebung durch, komplett vorprogrammiert. Für einen privaten Haushalt, in dem sich ständig etwas verändert, funktioniert das nicht", sagte der Niederländer.

Roboter brauchen für variable Umgebungen also kognitive Fähigkeiten. "Das Fußballfeld liegt dazwischen: In mancher Hinsicht ist es weniger strukturiert als die Fabrik, hat aber immerhin noch das grüne Feld mit den weißen Linien, die die Orientierung erleichtern. Zugleich ändert sich die Situation auf diesem Spielfeld aber ständig. Was wir hier lernen hilft uns auf jeden Fall, Roboter für den Einsatz in vollständig unstrukturierten Umgebungen zu entwickeln."

Lesen Sie das ganze Interview auf heise Hardware Hacks:

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