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GDC: Monument Valley und Shadow of Mordor trumpfen bei den Game Awards auf

In der Nacht zu Donnerstag wurden auf der GDC die Preise für die besten Spiele des vergangen Jahres verteilt, darunter auch für ungewöhnliche Indie-Titel.

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GDC: Monument Valley und Shadow of Mordor trumpfen bei den Game Awards auf

Nachdem es in allen Einzelkategorien anderen Preisträgern zunächst den Vortritt lassen musste, wurde Monoliths "Shadow of Mordor" am Ende doch noch zum Spiel des Jahres gekührt.

(Bild: c't)

Was für die Film-Industrie die Oscars, sind für Spiele Entwickler das Independent Games Festival und die Game Developers Choice Awards. In diesem Jahr spiegelt die stark gestreute Preisverteilung die Entwicklung des vergangen Jahres wieder. Kein einzelner Titel konnte die Verleihung dominieren. Stattdessen verteilten sich die Preise auf zum Teil unerwartete Gewinner.

Bei den Indie-Spielen konnte einzig "Outer Wilds" vom Team Outer Wilds zwei Preise für "Excellence in Design" sowie den Seumas McNally Hautpreis als bestes Indie-Spiel gewinnen. Das Erkundungs-Spiel befindet sich noch immer im Alpha-Stadium und kann kostenlos von der Webseite des Herstellers für Windows, OS X und Linux geladen werden. Die weiteren Indie-Preise verteilten sich auf "80 Days" (beste Erzählung), "Ephemerid" (bester Ton), Metamorphabet (beste visuelle Kunst) und "Close Your" als bestes Studenten-Spiel. Für seine Innovation wurde das kostenlose Browser-Spiel Tetrageddon Games mit dem Nuovo Award ausgezeichnet. Den Publikums-Preis erhielt das Anti-Kriegs-Spiel "This War of Mine". Hoch gehandelte Favoriten wie "Shovel Knight", "The Vanishing of Ethan Carter" oder auch "The Talos Principle" gingen leer aus.

Bei den kommerziell aufwendiger produzierten Spielen für die Game Developers Choice Awards gewann Monoliths Herr-der-Ringe-Ableger "Middle-Earth: Shadow of Mordor" den Preis als bestes Spiel. Star des Abends war indes "Monument Valley" von ustwo, das als bestes Mobil-Spiel, für den besten visuellen Stil und als die größte Innovation gleich dreimal ausgezeichnet wurde. Die weiteren Preise teilten sich "Alien: Isolation" (bester Ton), Destiny (beste Technik) und Blizzards "Hearthstone:Heroes of Warcraft" (bestes Spieldesign) auf. Überraschend war die Kür von "Kentucky Route Zero: Act III" als das Spiel mit der besten Erzählung. Es gewann diesen Preis noch vor "80 Days", "Shadow of Mordor", "This War of Mine" und "The Vanishing of Ethan Carter".

Als bestes Debüt wurde "Die Banner Saga" vom Stoic Studio ausgezeichnet. David Braben gewann sowohl den Pioneer-Award als auch den Publikums-Preis für sein Weltraum-Spiel "Elite Dangerous". Daneben kann sich Brenda Romero über den Ambassador-Award freuen und Final-Fantasy-Schöpfer Hironobu Sakaguchi, der für sein Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award geehrt wurde. Links zu allen Spielen sowie zu weiteren empfehlenswerten Kandidaten der Nominierungsliste findet man auf den offiziellen Wettbewerbsseiten. (hag)